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Das Spiel ist, ähnlich wie die anderen Lego-Spiele, mal wieder richtig umfangreich geworden.

Eins vorweg: Ich habe die Special Edition mit Minifigur erworben und muss sagen, dass die Minifigur mal wieder super aussieht. Es handelt sich um eine Minifigur von „Emmet“, der Hauptfigur aus dem Film in seiner Cowboy-Verkleidung. Auch wenn die Figur an sich nicht exklusiv ist, ist das Outfit es schon. So gibt es die Figur in keinem Set und nicht im normalen Handel, außer eben in Verbindung mit diesem Spiel. Die Figur wandert sofort ins Regal 😉

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Neben der normalen Story gibt es auch teils riesige Hub-Welten, die mit jeder Menge Nebenmissionen und Sammelaufgaben aufwarten, denn als Hub stehen alle nennenswerte Zwischenhalte des Films zur Verfügung (Bricktown, der Wilde Westen, Cloud Cookoo-Land, und und und.

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Zur Erfüllung aller versteckten Aufgaben stehen Viele Charaktere aus diversen Lego-Reihen und dem Film zur Verfügung, die man teilweise über die Story, teilweise durch Erkundung der Hubs freischaltet.

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Das Grundgeschichte des Spiels orientiert sich haargenau an der Filmvorlage und wird auch durch Ausschnitte aus dem Film als Zwischensequenzen verbunden, was mir persönlich sehr gefallen hat.
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Gibt es sonst Neuerungen? – Entwickler TT-Games hat die bekannte Lego-Formel wieder etwas weiter entwickelt, ohne zu große Abweichungen zur Grundformel einzugehen. Konkret sind folgende Elemente neu:

– Master Builds – an vorgegebenen Stellen im Spiel kann man so genannte Master Builds vorführen, d.h. die Umgebung auseinandernehmen und für seine Zwecke zu einem neuen Bauwerk verwenden. Diese Mechanik kommt in dieser Art auch im Film vor und sorgt somit für Wiedererkennunsgwert.
– Hosen – klingt erst mal komisch, aber man findet in den Level unterschiedliche Arten von Hosen, die man den Charakteren auch anziehen kann. Diese Hosen bringen neue Fähigkeiten mit sich, die die Charaktere mit dieser neuen Fähigkeit ausstatten. So kann mach auch Rätzel mit einer Figur lösen, die normalerweise nicht über eine benötigte Fähigkeit verfügt
– Tanzminispiel – An zwei Stellen im Spiel gibt es ein Tanzminispiel, das wie eine Art rhythmischer Quick-Time-Event fungiert. Das fügt sich gut ins Spielgeschehen ein, auch wenn es den Spielfluss nicht wirklich nachhaltig beeinflusst.

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Kann ich das Spiel empfehlen? – Auf jeden Fall. Jeder, der grundsätzlich der Lego-Spiel-Formel nicht abgeneigt ist und dem der Lego-Film, der als Vorlage diente gefallen hat, kann nichts falsch machen. Wem allerdings die anderen Lego-Spiele schon nicht gefallen haben, der wird mit diesem wohl auch nicht warm werden.

NB@20.05.2014