PS4 Review „Mochi Mochi Boy“ #MochiMochiBoy #LeichtePlatin

Ratalaika Games hat mich in letzter Zeit sowohl enttäuscht, aber auch überrascht. Am meisten haben mich die Ports des Publishers überrascht, die von den Standards abgewichen sind, wie es nun auch ein kleines Spiels namens „Mochi Mochi Boy“ macht. Das Spiel wurde dabei von Pixelteriyaki entwickelt, die bereits vorher mit „Super Weekend Mode“ ein solides Spiel für Ratalaika Games abgeliefert hatten, auch wenn sich beide Spiele inhaltlich ziemlich von einander unterscheiden.

Dabei ist das Spiel zwar vom Grundprinzip eher simpel, aber vielleicht auch gerade dessen unterhaltsam und süchtig-machend. Die Prämisse ist wie folgt: Der Titel-gebende Mochi Mochi Boy hat ein gewaltiges Problem, denn niemand geringeres als Lucifer persönlich ist aufgetaucht und hat alle von seinen Freunden entführt. Einzig Mochi Mochi Boy wurde verschont, da er einfach zu „unhandlich“ zum Entführen. Daher ist es danach an ihm sich auf den Weg zum Teufelsschloss zu machen, um seine Freunde zurück zu holen…

Und „unhandlich“ ist für unseren Helden noch eine sehr blumige Umschreibung, denn er ist eine schier endlose bunte Schlange, der von Level zu Level vor kämpft. Jedes der insgesamt 138 Levels besteht aus einem einen Screen-umfassenden Spielfeld und um zum nächsten Level zu kommen müssen wir es schaffen alle offenen Felder mit einer endlosen Schlange geformt aus dem Helden zu füllen. Dabei ist die Herausforderung, dass es sich dabei um eine endlose Schlange handeln muss, denn wir können nur auf Felder, die noch frei sind und dürfen keine Lücken lassen. Und jedes Level hält dafür unterschiedliche Anfangspunkte, Hindernisse und sogar Farb-kodierte Farbportale bereit. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei stetig an und gerade in späteren Levels ist die Lösung fordernd, ohne dabei aber zu frustrierend zu werden.

Einzig von der technischen Seite hätte meiner Meinung nach etwas mehr drin sein können, denn nicht nur die Musik, sondern auch die Hintergründe bleiben vom ersten bis zum letzten Level absolut gleich. Noch nicht einmal das Farbschema wird gewechselt und die einzige Variation, die es überhaupt gibt ist in den  Händen des Spielers selbst, denn wir können die Farbe vom Mochi Mochi Boy über die Optionen verändern, was aber keinerlei Effekt auf das Spiel selbst hat.

Aber schauen wir uns mal sie Trophäen an, was natürlich an die Hauptzielgruppe der Spiele aus dem Katalog von Ratalaika Games appelliert: Die Trophäenjäger. Insgesamt hält das Spiel 12 Trophäen (0 x Bronze, 0 x Silber, 11 x Gold, 1 x Platin) für uns bereit, was in gewohnter Weise auf der Xbox One 1000GS entspricht und auf den Sony-Plattformen dank Cross-Buy in zwei separaten, aber inhaltlich identischen Trophäenlisten für PS4 und PS Vita bereithält. Und um alle Trophäen frei zu schalten reicht es übrigens insgesamt 33 Levels zu beenden. 30 davon in der linear verlaufenden Story und 3 weitere im so genannten „Dungeon Mode“ der uns unter einem Zeitlimit 10 Zufalls generierte Levels versetzt.

Insgesamt mag das Spiel für einige zwar etwas zu eintönig sein, doch ist gleichzeitig wirklich unterhaltsam, wenn man mit interessanten Knobelspielen etwas anfangen kann. Ich wurde von dieser spaßigen Variante von „Snake“ auf jeden Fall sehr gut unterhalten, auch wenn ich anfangs gar nicht wusste, was mich erwartet.

Entwickler: Pixelteriyaki

Publisher: Ratalaika Games

Erhältlich auf: PS4, PS Vita, Xbox One, Nintendo Switch

NB@16.06.2020

——— Hinweise & Disclaimer: ———

Wenn euch der Beitrag gefallen hat würde ich mich natürlich über eure Likes, Retweets, Abos oder auch Feedback freuen. Gleiches trifft aber auch zu, wenn ich eurer Meinung nach etwas hätte besser machen können. Konstruktive Kritik hilft bekanntlich nur, wenn man sie auch bekommt, also lasst es mich einfach wissen.

Die verwendeten  Bilder und/oder Screenshots wurden, wenn nicht anders angegeben, vom Autor selbst erstellt und dienen zur Unterstützung des Berichtes. Das Copyright an der dargestellten Sache, bzw. dem Spiel bleibt davon selbstverständlich unberührt und verbleibt beim ursprünglichen Rechteinhaber.

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