PS4 Review: „Rogue Cube“ #RogueCube #LeichtePlatin

 Auch wenn es manchmal nicht mehr so vorkommt, so bietet das Repertoire von Ratalaika Games mehr als Jump n Runs und Visual Novels, auch wenn die beiden Genres, zumindest in der letzten Zeit, am prominentesten vertreten sind. So gibt es mal wieder eine interessante Variante des Twin Stick-Shooters, die mir dankenswerter Weise vom Publisher zum Review überlassen wurde, was aber selbstverständlich keinen Einfluss auf meine Bewertung hat. – Doch was hebt „Rogue Cube“ von anderen Spielen des Genres ab? Wo klassische Twin-Stick Shooter eher arcadige Shmups à la „Space Invaders“ sind, so ist „Rogue Cube“ ein roguelike-Abenteuer bei dem wir mit dem einen Stick die Laufrichtung unseres Charakters und mit dem anderen Stick die Schussrichtung steuern. Wir sehen das Geschehen dabei aus einer isometrischen Ansicht und unser Ziel ist es pro Level alle Gegner auszuschalten, damit sich der Weg zum nächsten Level öffnet. Die Levels sind dabei zufallsgeneriert, was auch nach dem Durchspielen und dem Verdienen der Platin weiteren Wiederspielwert bereithält.

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Dazu stehen uns im Spiel insgesamt 9 unterschiedliche Charaktere zur Verfügung, von denen anfangs aber nur 3 freigeschaltet sind und der Rest über natürliche Progression dazukommt. Jeder Charakter hat dabei unterschiedliche Fähigkeiten, was sich in Geschwindigkeit, Lebensenergie, Startwaffe, etc. widerspiegelt und im Zweifel über Gewinn oder Niederlage entscheiden kann, denn besonders die höheren Levels können ziemlich herausfordernd werden.

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In den Levels erwarten uns wechselnde Anzahlen von Gegnern, unterschiedliche Waffen-Pickups, Munitions- und Energiekisten, sowie Schlüssel um in optionale Bereiche vorzudringen und wir spielen so lange, bis unsere komplette Energie verbraucht ist und wir damit das zeitliche segnen. Doch bevor man sich ins Geschehen wirft sollte man auf jeden Fall mal einen Blick in das Optionalsmenü werfen, denn das kann nur außerhalb des Spiels aufgerufen werden und während dem Spiel ist es leider unerreichbar. Denn darin verbirgt sich unter anderem die Einstellungsmöglichkeit zum Wackeln des Bildschirms, was man auf jeden Fall ausstellen sollte, da man sonst bei der Vielzahl von Projektilen, die stellenweise an Bullet Hell erinnern können, nicht besonders weit kommen wird. Weiter kann man auch noch das Layout des Fadenkreuzes ändern, was aber persönliche Präferenz ist.

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Insgesamt stehen vom Hauptmenü drei unterschiedliche Spielmodi, „Campaign“, „Versus“ und „Daily“ zur Verfügung, wobei, sich aber grundlegend nur „Versus“ von den anderen unterscheidet, da man dort gegen in einem Arena-Kampf gegen andere Spieler antritt. „Campaign“ startet einen neuen Durchgang in die Zufalls generierten Levels und „Daily“ startet einen neuen Durchgang in täglich-wechselnden Level-Abfolgen, die dann für jeden Spieler gleich ablaufen.

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Ein Vorteil ist, dass sich das Spiel dabei nicht besonders ernst nimmt, immerhin spielen wir einen anthropomorphen Würfel, können aber auch wahlweise einen Ninja, oder sogar eine Ente spielen, die statt Schussgeräuschen nur „Quack“ von sich gibt. Größtenteils steigt der Schwierigkeitsgrad gut an, doch gerade in späteren Levels oder den Bosskämpfen gibt es ein paar Spitzen im Gameplay, die die Platin etwas schwerer zu verdienen machen, als bei anderen Spielen des Publishers, da man es schaffen muss bis zum zweiten Boss vorzudringen und ihn zu besiegen. Insgesamt gibt es im Spiel dabei 13 Trophäen (0 x Bronze, 1 x Silber, 11 x Gold, 1 x Platin) zu verdienen, was je nach Skills, sowie ein wenig Glück in der Level-Zusammenstellung, zwischen 30 und 60 Minuten dauern sollte und auf der Xbox One in gewohnter Weise 1000GS entspricht.

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Ich hatte persönlich Spaß mit dem interessanten Take eines Twin-Stick-Shooters und gerade die Zufalls generierten Levels sorgen dafür, dass da Spiel nicht langweilig wird. Einzig hätte man ein wenig mehr an der Varianz arbeiten können, denn nach kurzem erkennt man immer mehr Versatzstücke wieder, aus denen die Levels zusammengebaut wurden. Nichts desto trotz muss man aber berücksichtigen, dass es sich vornehmlich um ein Spiel, das kurzes Vergnügen auf dem Weg zur Platin bieten und dafür ist es auf jeden Fall eines der besseren Spiele.

Entwickler: Bipolar Dawn

Publisher: Ratalaika Games

Erhältlich auf: PS4, Xbox One, Nintendo Switch

——— Hinweise & Disclaimer: ———

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Die verwendeten  Bilder und/oder Screenshots wurden, wenn nicht anders angegeben, vom Autor selbst erstellt und dienen zur Unterstützung des Berichtes. Das Copyright an der dargestellten Sache, bzw. dem Spiel bleibt davon selbstverständlich unberührt und verbleibt beim ursprünglichen Rechteinhaber.

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