Ubisoft hat bestätigt, dass rund 40 Mitarbeitende beim Studio Ubisoft Toronto entlassen werden. Das entspricht etwa acht Prozent der Belegschaft. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass das Splinter Cell Remake weiterhin in Arbeit sei.
Laut einem Statement gegenüber MobileSyrup sei die Entscheidung nicht leicht gefallen und spiegele „in keiner Weise das Talent, die Hingabe oder die Beiträge der betroffenen Personen“ wider. Ubisoft wolle die Mitarbeitenden mit Abfindungspaketen und Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung begleiten. Die Entlassungen stehen offenbar im Zusammenhang mit Ubisofts laufendem „Reset“ und umfassenden Umstrukturierungsmaßnahmen. In den vergangenen Monaten wurden bereits zwei Studios geschlossen und mehrere Projekte eingestellt, darunter auch das Prince of Persia: The Sands of Time Remake. Zudem plant das Unternehmen Berichten zufolge, rund 200 Stellen am Hauptsitz in Paris abzubauen, was etwa 18 Prozent des dortigen Teams betreffen würde.
Ubisoft Toronto war zuletzt unter anderem für Far Cry 6 und Watch Dogs: Legion verantwortlich. Das Splinter-Cell-Remake wurde bereits vor über vier Jahren angekündigt, seitdem gab es jedoch nur spärliche Updates. Ein positives Signal war zuletzt die Rückkehr von Game Director David Grivel, der zwischenzeitlich an Battlefield 6 gearbeitet hatte. Trotz der aktuellen Einschnitte versichert Ubisoft, dass das Remake weiterhin Teil der Pipeline bleibt. Wann mit neuen konkreten Informationen zum Projekt zu rechnen ist, bleibt allerdings offen.


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