Die Erwartungen an The Blood of Dawnwalker sind ohnehin schon hoch – nicht zuletzt, weil hinter dem Projekt ehemalige Entwickler von The Witcher 3: Wild Hunt stehen. Jetzt gibt es neue spannende Details dazu, wie das Rollenspiel überhaupt funktionieren soll. Laut Entwickler Rebel Wolves wollte man bewusst mit klassischen Open-World-RPG-Strukturen brechen. Statt einer klaren Hauptquest mit zahlreichen Nebenmissionen verfolgt Dawnwalker einen deutlich freieren Ansatz.
Euer einziges großes Ziel lautet: Rettet eure Familie.
Dafür müsst ihr die Burg eines mächtigen Vampirfürsten stürmen und ihn besiegen. Theoretisch könnt ihr das direkt zu Beginn versuchen, praktisch dürfte das allerdings extrem schwierig werden. Deshalb existieren zahlreiche optionale Geschichten und Quests, in denen Hauptfigur Coen Verbündete gewinnen, neue Fähigkeiten erlernen und Informationen über seine Gegner sammeln kann. Laut Lead Quest Designer Rafał Jankowski sind fast alle Inhalte optional aufgebaut.
Das Besondere dabei: Diese Quests sollen sich trotzdem bedeutungsvoll anfühlen und gemeinsam das eigentliche Abenteuer formen. Director Konrad Tomaszkiewicz vergleicht den Aufbau sogar mit einem Pen-and-Paper-Rollenspiel, bei dem Spieler selbst entscheiden, wie sie ihr Ziel erreichen wollen. Einen klassischen roten Faden mit Pflichtmissionen scheint es also kaum zu geben. Stattdessen gestaltet jeder Spieler seinen eigenen Weg durch die Welt, mit der klaren Absicht, dass sich verschiedene Durchläufe stark voneinander unterscheiden. Hinzu kommt ein Zeitsystem, bei dem Stunden und Tage abhängig von euren Aktionen verstreichen. Ähnlich wie in den Persona 5-Spielen könnt ihr dadurch vermutlich gar nicht alles in einem einzigen Run erleben.
Je mehr Details zu The Blood of Dawnwalker auftauchen, desto ambitionierter wirkt das Projekt. Sollte Rebel Wolves seine Ideen erfolgreich umsetzen, könnte hier eines der interessantesten RPGs der kommenden Jahre entstehen.


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