Fans, die auf das Remake des ersten The Witcher warten, müssen sich offenbar noch einige Jahre gedulden. Entwickler Fool’s Theory konzentriert sich derzeit auf andere Projekte im Witcher-Universum, während die Neuauflage des Rollenspielklassikers vorerst in den Hintergrund rückt. Ursprünglich wurde Fool’s Theory mit der Entwicklung des Remakes beauftragt. Inzwischen unterstützt das Studio jedoch CD Projekt Red bei mehreren anderen Projekten. Dazu gehört unter anderem The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past, die überraschend angekündigte Erweiterung für The Witcher 3, die im kommenden Jahr erscheinen soll.
Darüber hinaus arbeitet Fool’s Theory auch an The Witcher 4 mit, dessen Veröffentlichung derzeit für 2028 angepeilt wird. Erst wenn diese Projekte entsprechend weit fortgeschritten sind, dürfte die Entwicklung des Remakes wieder deutlich an Fahrt aufnehmen. CD Projekt Red hat inzwischen bestätigt, dass diese Reihenfolge bewusst gewählt wurde. Das Remake des ersten The Witcher soll auf der technischen Grundlage entstehen, die aktuell für The Witcher 4 entwickelt wird. Dafür benötigt das Team unter anderem die entsprechenden Assets, Werkzeuge und Produktionsabläufe.
Das ist auch deshalb relevant, weil CD Projekt Red mit The Witcher 4 erstmals bei einem großen Witcher-Projekt auf die hauseigene REDengine verzichtet. Stattdessen entsteht das neue Rollenspiel mit der Unreal Engine 5. Die für The Witcher 4 entwickelten Technologien und Prozesse sollen anschließend auch die Produktion des Remakes effizienter machen. Damit erscheint es zunehmend unwahrscheinlich, dass das Witcher Remake noch vor The Witcher 4 veröffentlicht wird. Einen offiziellen Erscheinungstermin gibt es ohnehin weiterhin nicht.
Sollte The Witcher 4 tatsächlich 2028 erscheinen und das Remake erst anschließend wieder stärker in den Mittelpunkt rücken, könnte eine Veröffentlichung frühestens 2029 realistisch werden. Bestätigt ist dieser Zeitraum allerdings nicht. Für Fans bedeutet das zunächst eine längere Wartezeit. Gleichzeitig dürfte die Entscheidung dafür sorgen, dass Fool’s Theory beim Remake auf eine bereits erprobte technische Basis zurückgreifen kann, anstatt zentrale Systeme parallel zu The Witcher 4 neu entwickeln zu müssen.


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