Activision hat zahlreiche neue Details zum DMZ-Modus von Call of Duty: Modern Warfare 4 veröffentlicht. Der Extraction-Shooter-Modus kehrt mit einem deutlich ausgebauten Konzept zurück und schickt Spieler in die persistente offene Spielwelt von Hajin und der sogenannten Exclusion Zone. Dort müssen Beute gesammelt, Missionen abgeschlossen und sowohl feindliche Einheiten als auch rivalisierende Operator ausgeschaltet werden.

Das grundlegende Prinzip bleibt dabei dem Extraction-Genre treu. Spieler betreten das Einsatzgebiet mit ihrer Ausrüstung, erfüllen unterschiedliche Aufgaben und versuchen anschließend, möglichst viel wertvolle Beute wieder aus der Zone herauszubringen. Wer erfolgreich extrahiert, kehrt zur eigenen Forward Operating Base, kurz FOB, zurück. Die FOB bildet das zentrale Herzstück der langfristigen Progression. Hier können Spieler ihre gesammelte Ausrüstung verwalten, den nächsten Einsatz vorbereiten und ihren Fortschritt organisieren. Je mehr Operations in Hajin abgeschlossen werden, desto umfangreicher entwickelt sich auch die eigene Basis.

Activision verspricht mehr als ein Dutzend verschiedene Stations innerhalb der FOB. Zu Beginn stehen bereits einige grundlegende Bereiche zur Verfügung. Die Operators Station kümmert sich um die eigenen Operator, während Stash und Loadout für die Verwaltung der gesammelten Ausrüstung und die Vorbereitung auf kommende Einsätze zuständig sind. Über DMZ Orders erhalten Spieler neue Missionsanweisungen und Ziele. Außerdem steht ein eigener Firing Range zur Verfügung, auf dem sich Waffen vor dem nächsten Einsatz ausprobieren lassen. Ergänzt wird das Ganze durch sogenannte Survival Kits. Diese enthalten thematisch zusammengestellte Pakete mit Ausrüstung und Materialien, die unter anderem für das Crafting verwendet werden können.

Mit zunehmendem Fortschritt werden weitere Bereiche der FOB freigeschaltet. Dazu gehören beispielsweise ein 3D Printer, der Gunsmith und verschiedene Händler. Ebenfalls integriert wird ein Bounty Leaderboard, das zusätzliche Anreize für besonders erfolgreiche Einsätze schaffen soll. Die eigentlichen Missionen finden in Hajin und der Exclusion Zone statt. Dort treffen Spieler nicht nur auf computergesteuerte feindliche Streitkräfte, sondern auch auf andere Operator. Dadurch entsteht erneut die für Extraction-Shooter typische Mischung aus PvE und PvP, bei der jederzeit ein anderer Spieler zur größten Gefahr eines eigentlich erfolgreichen Einsatzes werden kann.

Für die Orientierung stehen unter anderem ein eigenes HUD und eine Tac-Map zur Verfügung. Fahrzeuge sollen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen und dabei helfen, sich durch die offene Umgebung zu bewegen. Gleichzeitig warten unterschiedliche Missionstypen und feindliche Gruppierungen, wodurch die einzelnen Einsätze abwechslungsreich bleiben sollen. Mit der stärker ausgebauten FOB möchte Activision dem DMZ-Modus offenbar eine deutlich langfristigere Progression verleihen. Erfolgreiche Runs liefern nicht nur bessere Ausrüstung, sondern treiben gleichzeitig die Entwicklung der eigenen Operationsbasis voran. Dadurch soll jeder Einsatz Auswirkungen auf die Möglichkeiten haben, die Spielern bei späteren Missionen zur Verfügung stehen.

DMZ gehört zu den neuen Modi von Call of Duty: Modern Warfare 4. Das Spiel erscheint am 23. Oktober 2026. Käufer bestimmter höherpreisiger Editionen erhalten bereits ab dem 16. Oktober Early Access und können damit eine Woche früher in den neuen Teil der Reihe einsteigen.

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