Activision und Infinity Ward haben weitere Details zum bevorstehenden Early Access von Call of Duty: Modern Warfare 4 bekannt gegeben. Neben dem bereits angekündigten vorzeitigen Zugang zur Kampagne dürfen sich Vorbesteller nun auch auf einen früheren Einstieg in den neuen DMZ-Modus freuen. Dieser wird bereits am 20. Oktober 2026 freigeschaltet und ermöglicht es Spielern, den Extraction-Shooter drei Tage vor dem offiziellen Release ausführlich auszuprobieren.
Voraussetzung für den frühzeitigen Zugang ist eine digitale Vorbestellung von Call of Duty: Modern Warfare 4. Damit erhalten Spieler nicht nur die Möglichkeit, ab dem 16. Oktober in die Einzelspielerkampagne einzusteigen, sondern können wenige Tage später auch den umfangreichen DMZ-Modus erkunden. DMZ gehört zu den wichtigsten neuen Spielmodi des kommenden Shooters und setzt auf eine Mischung aus PvE- und PvP-Gefechten. Spieler begeben sich in gefährliche Einsatzgebiete, sammeln wertvolle Ressourcen, erfüllen unterschiedliche Missionen und versuchen anschließend, ihre Beute erfolgreich aus der Zone zu transportieren. Dabei stellen sowohl computergesteuerte Gegner als auch andere menschliche Operator eine permanente Bedrohung dar.
Eine zentrale Rolle übernimmt die sogenannte Forward Operating Base, kurz FOB. Sie dient als persönliches Hauptquartier und bildet den Ausgangspunkt für sämtliche Einsätze. Hier können Spieler ihre Ausrüstung verwalten, Missionen vorbereiten und verschiedene Systeme nutzen, um ihre Möglichkeiten für kommende Operationen zu verbessern. Während des Early Access können Vorbesteller die verschiedenen Stationen der Basis bereits kennenlernen. Dazu gehört unter anderem der 3D Printer, der zusätzliche Möglichkeiten bei der Vorbereitung und Ausrüstung bietet. Über Stash und Loadouts lassen sich gesammelte Gegenstände verwalten und individuelle Ausrüstungen zusammenstellen.
Auch die Operators Station und das sogenannte Boss Board gehören zu den Bereichen, die Spieler frühzeitig erkunden können. Damit soll die FOB deutlich mehr als nur ein gewöhnliches Menü zwischen den einzelnen Matches darstellen. Vielmehr bildet sie das Zentrum der langfristigen Entwicklung innerhalb des DMZ-Modus. Besonders interessant ist, dass Activision den frühen Zugang offenbar nicht auf ausgewählte Inhalte beschränkt. Während der Early-Access-Phase soll bereits der vollständige DMZ-Modus zur Verfügung stehen. Spieler können somit sämtliche Bereiche erkunden und sich mit den verschiedenen Mechaniken vertraut machen, bevor am 23. Oktober die breite Spielerschaft hinzukommt.
Auch beim Fortschritt gibt es keine besonders strengen Einschränkungen. Während des Early Access können Spieler bereits bis auf Level 70 aufsteigen. Wer die zusätzlichen Tage intensiv nutzt, dürfte sich somit einen gewissen Vorsprung beim Kennenlernen der Spielwelt, der Ausrüstung und der verschiedenen Systeme verschaffen können. Für Fans von Extraction-Shootern könnte der frühe Zugang besonders interessant sein. Schließlich hängt der Erfolg innerhalb solcher Spielmodi nicht ausschließlich vom eigenen Können im Kampf ab. Auch Kenntnisse über die Einsatzgebiete, die Position wichtiger Ressourcen und die Funktionsweise der unterschiedlichen Systeme können entscheidend sein.
Mit dem neuen DMZ-Modus möchte Infinity Ward das klassische Call of Duty-Erlebnis um eine umfangreiche Alternative zu den bekannten Multiplayer-Gefechten erweitern. Die Kombination aus Beutesuche, taktischen Entscheidungen und dem Risiko, die gesammelte Ausrüstung bei einem gescheiterten Einsatz zu verlieren, soll für zusätzliche Spannung sorgen.
Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026. Der Early Access zur Kampagne beginnt bereits am 16. Oktober, während der DMZ-Modus für digitale Vorbesteller ab dem 20. Oktober vollständig spielbar sein wird.


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