In einer Welt, die von der Asche der Zivilisation bedeckt ist, erhebt sich ein Spiel, das die Grenzen des Genres der vertikalen Shooter neu definiert. “Dead End City” ist nicht nur ein weiteres Spiel in der Masse der Shoot-‚em-ups; es ist eine Hommage an die Klassiker und gleichzeitig ein frischer Wind in einem überfüllten Markt. In diesem Testbericht tauchen wir tief in die Geschichte, das Gameplay, die Vergleiche mit ähnlichen Spielen und die einzigartigen Aspekte von “Dead End City” ein.

Auch wenn das an sich etwas überzogen klingen mag, so fand ich es wirklich erfrischend einen klassischen vertikal scrollenden Shooter zu spielen, der uns nicht ins Cockpit eines x-beliebigen Fluggerätes setzt, sondern das Subgenre des Vehicular Combat wiederbelebt und versucht die kompletten Spielmechaniken durch Gameplay und Story zu legitimieren.

Das Spiel entführt die Spieler in eine postapokalyptische Welt, in der die Scorpio-Gang die letzten Reste der Menschheit unter ihre Kontrolle gebracht hat. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von fünf Fahrern, die mit ihren speziellen Fahrzeugen, den sogenannten Chariots, ausgestattet sind – umgerüstete Autos mit unglaublicher Bewaffnung. Die Mission ist klar: Rette deine Liebsten vor der tyrannischen Gang. Trotz einer eher rudimentären Geschichte von der Rettung der Liebsten aus den Fängen eines bösen Syndikats, macht das Gameplay von “Dead End City” dies in mehrfacher Hinsicht wett.

Das Gameplay von “Dead End City” ist intensiv und fordert die Spieler heraus, durch Horden von Feinden zu navigieren, während sie gleichzeitig ihr Fahrzeug steuern und auf Feinde schießen. Die Spieler müssen Treibstoff sammeln, der als Gesundheit dient, und Goldmedaillen für Punktemultiplikatoren, während sie versuchen, den höchsten Multiplikator ohne Schaden zu erreichen. Die Sekundärfeuermechanik ändert sich je nach gewähltem Chariot, was eine zusätzliche strategische Ebene hinzufügt.

“Dead End City” lässt sich mit Spielen wie “Mad Max” vergleichen, da es eine ähnliche postapokalyptische Atmosphäre bietet. Es mischt jedoch das Gesamtkonzept von “Mad Max” mit dem Feindverhalten von “Galaga/Galaxian” und einigen Stagedesign-Elementen von “Gun.Smoke”. Es ist ein unterhaltsamer Shooter, aber die höhere Schwierigkeit erfordert viel Ausprobieren und auch Muscle Memory. Denn gerade anfänglich wird man wahrscheinlich nicht besonders weit im Spiel kommen, bevor man das vernichtende Game Over auf dem Bildschirm sieht. Jedoch ist selbst ein misslungener Versuch nicht ohne positiven Nebeneffekt, denn wir bekommen für alles Erfahrungspunkte, die wir im in Game Shop investieren können, um beispielsweise Lebensbalken für die Bosse oder bessere Waffen freizuschalten.

Insgesamt hatte ich eine wirklich tolle Zeit mit “Dead End City”. Ich habe seit jeher ein Faible für Shmups und die Kombination mit Fahrzeugkampf im postapokalyptischem Setting und der Notwendigkeit, Treibstoff zu sammeln, um zu überleben, bietet frischen Wein. Die Spieler können zwischen drei verschiedenen Spielmodi wählen: Arcade, Highway und Score Attack, wobei jeder Modus eine andere Herangehensweise erfordert. Es ist ein Spiel, das sowohl Nostalgiker als auch Neulinge ansprechen wird und bietet eine herausfordernde, aber lohnende Erfahrung, die die Spieler dazu bringt, immer wieder zurückzukehren. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Gameplay-Elementen und seinem ansprechenden postapokalyptischen Thema ist “Dead End City” ein Spiel, das man erlebt haben muss.
Entwickler: Pixel Licker
Publisher: Eastasiasoft
Erhältlich auf: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Nintendo Switch
MO@26.03.2026
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