Als Familienvater haben mittlerweile auch Kinderspiele ihren Einzug in mein Repertoire gefunden. Meist verschrien als Lizenzgurken oder minderwertige Beschäftigungstherapie hat sich das Genre massiv gemausert und bietet mittlerweile oft gelungene Erfahrungen für Einsteiger, wie beispielsweise bei „Bluey“ oder auch der „Paw Patrol„. Lasst uns gemeinsam herausfinden, ob das auf „Care Bears: To the Rescue“ ebenfalls zutrifft!

(c) Polygoat, Highball Games, Forever Entertainment S.A:

Tummelten sich die himmlischen Bärchen in ihrem neuen Abenteuer bereits seit Herbst auf PC und Nintendo Switch folgen nunmehr PlayStation und Xbox, wobei neben der aktuellen auch die vorherigen Generationen bedient werden. Das Spiel bringt die beliebten Glücksbärchis in einem actiongeladenen Plattformer auf die Bildschirme und richtet sich sowohl an Nostalgiker als auch an eine neue Generation von Fans. Als Teil eines charmanten Genres, das Elemente von Puzzle- und Abenteuer-Spielen kombiniert, erinnert „Care Bears: To the Rescue“ an Titel wie „Kirby’s Epic Yarn“ oder „Rayman Legends“, setzt dabei aber auf eine unverwechselbare kindgerechte und positive Atmosphäre.

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Die Geschichte des Spiels dreht sich um die Glücksbärchis, die in der fröhlichen Silberstreifenwelt leben. Doch der Frieden wird gestört, als Bluster, der schlitzohrige Widersacher der Bärchis, ein riesiges, unkontrollierbares Böses Saatkorn entfesselt. Dieses entfacht eine Welle des Chaos und entzieht der Welt nach und nach ihre Farben und Freude. Nun liegt es an den mutigen Glücksbärchis – darunter Sonnenscheinbärchi, Brummbärchi, Teile-gern-Bärchi, Hurrabärchi und Glücksbärchi – gemeinsam Glücksenergie zu sammeln und das Böse Saatkorn zu besiegen, um ihre Heimat zu retten. Die Handlung erinnert stark an klassische Zeichentrickserien aus den 80ern und 90ern, was insbesondere ältere Fans an ihre Kindheit zurückdenken lässt. Gleichzeitig wird die Geschichte mit charmanten Animationen und Dialogen so präsentiert, dass auch jüngere Spieler ihren Spaß daran haben.

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Spielerisch setzt das Spiel auf eine Mischung aus Jump’n’Run-Mechaniken und Puzzles. Jedes der sieben spielbaren Glücksbärchis verfügt über eine spezielle Fähigkeit, die im Verlauf des Spiels nützlich ist. Sonnenscheinbärchi kann sich schneller bewegen und Hindernissen ausweichen, während Teile-gern-Bärchi als Support-Charakter fungiert und Teammitglieder heilt. Hurrabärchi verstärkt den Bauchzeichen-Kraftstrahl, Glücksbärchi kann mit etwas Glück Schaden vermeiden und Brummbärchi spürt versteckte Sticker auf, die als Sammelobjekte dienen. Diese verschiedenen Talente fördern taktisches Spielen und laden dazu ein, Levels mehrfach mit unterschiedlichen Charakteren zu erkunden.

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Die Steuerung ist eingängig und einfach gehalten, sodass auch jüngere Spieler keine Probleme haben sollten, sich im Spiel zurechtzufinden. Die Level sind abwechslungsreich gestaltet und führen durch fünf thematische Welten mit insgesamt 30 Levels. Jedes Level bietet kleine Rätsel und Herausforderungen, die den Spieler dazu animieren, die besonderen Fähigkeiten der Glücksbärchis gezielt einzusetzen. Der Schwierigkeitsgrad bleibt dabei moderat und ist gut ausbalanciert: Während die frühen Level eher einsteigerfreundlich sind, gibt es in späteren Abschnitten forderndere Plattform-Sequenzen und komplexere Rätsel.

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Grafisch präsentiert sich das Spiel als liebevoll gestalteter Titel mit bunten Farben und detailreichen Charaktermodellen, die perfekt den Geist der Zeichentrickvorlage einfangen. Die Animationen sind flüssig, und die Umgebungen wurden mit viel Liebe zum Detail entworfen. Besonders hervorzuheben sind die Lichteffekte und die dynamischen Hintergründe, die den Levels zusätzliche Tiefe verleihen. Technisch läuft das Spiel auf allen Plattformen stabil. Auf der Nintendo Switch gibt es gelegentliche Framerate-Drops, während die neuen Versionen mit einer höheren Auflösung und stabilen 60 FPS überzeugen.

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Der Soundtrack trägt wesentlich zur Atmosphäre des Spiels bei. Die fröhlichen, eingängigen Melodien passen perfekt zur bunten Welt der Glücksbärchis. Jedes Gebiet hat seine eigene musikalische Untermalung, die sich dynamisch verändert, je nachdem, was gerade auf dem Bildschirm passiert. Soundeffekte sind passend eingesetzt und verleihen Aktionen wie Sprünge, Spezialattacken oder das Lösen von Rätseln eine angenehme akustische Rückmeldung. Die deutsche Synchronisation ist liebevoll vertont, besonders die ikonischen Stimmen der Glücksbärchis werden Fans der Serie gefallen.

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Entwickelt wurde „Care Bears: To the Rescue“ von Polygoat, einem Studio, das sich in der Vergangenheit vor allem mit charmanten Indie-Titeln einen Namen gemacht hat in Zusammenarbeit mit Highball Games entstanden. Veröffentlicht wurde das Spiel von Forever Entertainment S.A., einem Publisher, der sich auf die Neuauflage und Modernisierung klassischer Spiele spezialisiert hat. Die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Unternehmen hat zu einem stimmigen Produkt geführt, das sowohl die Nostalgie der Originalserie einfängt als auch moderne Mechaniken integriert.

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Insgesamt ist „Care Bears: To the Rescue“ ein unterhaltsames, herzliches Spielerlebnis, das insbesondere für jüngere Spieler und Fans der Glücksbärchis-Reihe geeignet ist. Die Kombination aus abwechslungsreichem Gameplay, liebevoller Gestaltung und nostalgischem Charme macht das Spiel zu einer empfehlenswerten Wahl für Familien und all jene, die auf der Suche nach einem positiven und entspannten Abenteuer sind. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad für Hardcore-Gamer eher niedrig ausfällt, bietet das Spiel dennoch genug Abwechslung, um für mehrere Stunden zu unterhalten.

Entwickler: Polygoat, Highball Games

Publisher: Forever Entertainment S.A.

Erhältlich auf: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Nintendo Switch

Getestet auf: Xbox Series X

NB@08.05.2025

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Zur Erstellung dieses Reviews wurde uns vom Publisher ein unentgeltlicher Key für das Spiel zur Verfügung gestellt. Wir danken vielmals für die Unterstützung, weisen aber darauf hin, dass dieser Umstand keine Auswirkung auf unsere Bewertung hat!

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