Ryu Ga Gotoku Studio hat bestätigt, dass Stranger Than Heaven tatsächlich eine Ursprungsgeschichte der Yakuza-Reihe erzählt. Im Mittelpunkt steht die Gründung des legendären Tojo Clans. Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von 50 Jahren, wobei Spieler die gesamte Zeit über denselben Protagonisten begleiten: Makoto Daito. Seine Reise beginnt mit der Flucht aus den USA nach Japan, wo er den Vorurteilen seiner Heimat entkommen möchte.
Auch beim Cast fährt das Spiel groß auf. Neben Schauspielern und Musikern ist sogar Snoop Dogg mit dabei und spricht einen Schmuggler namens Orpheus. Spielerisch geht Stranger Than Heaven allerdings neue Wege und unterscheidet sich deutlich von klassischen Kiryu-Abenteuern. Zwar gibt es weiterhin Stadt-Erkundung, Prügeleien und zahlreiche Minispiele, doch Musik spielt diesmal eine überraschend große Rolle. Makoto besitzt ein außergewöhnliches Gehör und kann Geräusche und Klänge aus der Umgebung aufnehmen und zu Musikstücken verarbeiten. Diese Songs werden anschließend von Bands gespielt, die ihr selbst zusammenstellt und managt. Das Band-Management dient dabei nicht nur als Nebenbeschäftigung, sondern auch als wichtige Einnahmequelle.
Auch das Kampfsystem wurde komplett überarbeitet. Die linke und rechte Körperseite von Makoto werden unabhängig voneinander gesteuert. Dadurch könnt ihr beispielsweise mit einem Arm blocken und gleichzeitig mit dem anderen zuschlagen oder Gegner greifen und parallel angreifen. Zusätzlich gibt es einen stärkeren Fokus auf Waffen wie Klingen und Hämmer, die jeweils eigene Techniken und Upgrade-Möglichkeiten besitzen.
Stranger Than Heaven soll im Winter erscheinen. Weitere Informationen will RGG Studio schon bald veröffentlichen.


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