Wer auf eine Rückkehr von Burnout oder Need for Speed gehofft hat, muss sich wohl weiterhin gedulden. Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums von Criterion Games machte Studioleiterin Rebecka Coutaz deutlich, dass der Fokus des Teams derzeit ausschließlich auf Battlefield liegt. Bereits im vergangenen Jahr wurde Criterion offiziell in Battlefield Studios integriert. Laut Coutaz beschäftigt sich das Studio aktuell nicht mit seiner Vergangenheit, sondern konzentriert sich vollständig auf die Weiterentwicklung der Battlefield-Reihe.
Das bedeutet zugleich, dass weder Burnout noch Need for Speed derzeit Priorität besitzen. Besonders enttäuschend dürfte diese Aussage für Fans der Burnout-Serie sein, die sich seit Jahren eine Neuauflage von Burnout 3: Takedown wünschen. Der letzte Hauptteil, Burnout Paradise, erschien bereits 2008 und erhielt 2018 lediglich ein Remaster. Nach dem Ende von Burnout übernahm Criterion die Entwicklung der Need-for-Speed-Reihe und veröffentlichte unter anderem Need for Speed: Hot Pursuit, Need for Speed: Most Wanted sowie zuletzt Need for Speed Unbound im Jahr 2022. Ob und wann die Rennspielserie fortgesetzt wird, bleibt derzeit offen.
Coutaz betonte allerdings, dass viele Stärken des Studios weiterhin in die aktuelle Arbeit einfließen. Die intensive Spielerfahrung, die cineastische Inszenierung und die unmittelbaren Erfolgsmomente, die früher Burnout ausgezeichnet hätten, sollen nun Battlefield zugutekommen.
Für die absehbare Zukunft arbeitet Criterion damit ausschließlich an Battlefield 6 und künftigen Ablegern der Shooter-Reihe. Eine Rückkehr zu Burnout oder Need for Speed scheint vorerst nicht in Sicht zu sein.


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