Endlich ist sie da! Nachdem ich bereits im März vorbestellt hatte, hat das Warten auf PS VR nun endlich ein Ende. Gestern war das Release der Virtual Relity-Brille von Sony.

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Geliefert wird die Brille in einem großen, hochwertig verarbeiteten Karton, der neben der Brille auch eine Verarbeitungsbox, eine Disk mit Demos, In-Ear-Kopfhörer und sehr viele Kabel enthält. Zwei Anleitungen liegen natürlich auch noch bei: Eine detaillierte und eine Kurzanleitung, die mehr oder weniger nur die initiale Einrichtung an der Konsole regelt.

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Die Kabel sind durchnummeriert und auf diese Weise weiß man genau welches Kabel in der Anleitung gerade verwendet werden muss. Ein nettes Detail sind auch noch Markierungen an den Stecken, wenn mehrere Kabel eingesteckt werden müssen: Dann sind sowohl Kabel und Stecker mit den Sony-Zeichen versehen, damit man weiß, was wo und wie herhum rein gehört…

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Insgesamt dauert das Einrichten nicht mehr als 15 Minuten, wo allerdings das Auspacken der einzelnen Kabel schon mit eingerechnet ist. Grundsätzlich wird nur die neue Verabeitungsbox mit HDMI zwischengeschaltet. Dabei wird das Kabel zum TV in die neue Box gesteckt und ein weiteres (beiliegendes) HDMI Kabel führt dann von der Box zur PS4. Danach muss noch das Stromkabel der Box und eine USB-Verbindung zur PS4 eingesteckt werden. Da offentbart sich leider auch ein Manko. Bei der ersten PS4 gibt es an der Rückseite noch keinen zusätzlichen USB-Anschluss, weswegen zum Anschluss einer der Front-USB-Anschlüsse verwendet werden muss. Das sieht nicht nur etwas unschön aus, sondern beraubt die Konsole auch logischerweise dauerhaft eines Anschlusses. Bei der neuen PS4 Slim und PS4 Pro wird dafür ein zusätzlicher USB-Port an der Rückseite zur Verfügung gestellt.

Dann fehlt nur noch das Herzstück: Die VR-Brille. Sie ist wirklich gut verarbeitet und wirkt sehr hochwertig, auch wenn sie natürlich fast komplett aus Plastik gefertigt wurde. Nachdem man einmal verstanden hat, wie man sie am besten aufsetzt und einstellt, lässt sie sich wirklich angenehm tragen. Zum Einstellen sind einmal am Ende der Kopfschiene eine Knopf zur Einstellung und an der Unterseite der Brille nochmal einer. Insgesamt hat man unter der Brille genug Platz, dass man auch eine Brille darunter tragen kann.

Die VR-Brille ist mittels eines langen und robusten Kabels mit der neuen Box verbunden, die wiederum an der PS4 hängt. Am Kabel ist auch eine Fernbedienung mit der man die Brille ein- und ausschalten kann, Köpfhörer einstecken und Sprachoptionen verwalten kann. Insgesamt funktioniert das sehr intuitiv und ist leicht zu bedienen und auch ohne ein Spiel sieht man dann das Hauptmenü der PS4 hausgroß vor sich durch die Brille.

Einiger Nachteil ist allerdings, dass man für Außenstehende wirklich blöd aussieht und auch unfreiwillig zur bildlichen Dokumentation und Spott einlädt. Man sollte also aufpassen, wen man um sich hat 😉

Natürlich ist die Brille allein natürlich schön und gut, aber zur wirklichen Geltung kommt sie natürlich nur mit den richtigen Spielen. Zum Release hat Sony eine ganze Reihe von Spielen veröffentlicht, die größtenteils auch als Demo auf der beiliegenden Blu Ray enthalten sind. Zusätzlich sind im PSN auch einige Demos und kostenlose Inhalte verfügbar. Ich habe mir zum Release natürlich auch das ein und andere Spiel angesehen, über die ich aber separat und ausführlich eingehen werde.

In diesem Sinne: Goodbye reality, welcome virtual reality…

NB@14.10.2016