Man nehme die Grundelemente eines klassischen scrollenden Shoot ‚em Up, kombiniere es mit Elementen zum personalisieren der Waffen und Raumschiffe à la „Starlink – Battle for Atlas“, packe eine umfangreiche Kampagne dazu und schmecke das alles mit einem 4-Spieler-Co-Op ab. So oder so ähnlich kann man das Konzept von „Stellatum“ beschreiben und trotzdem gibt es noch mehr in diesem kleinen, aber feinen Indie.

(c) Sometimes You

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Das Spiel wurde von Saturn Entertainment entwickelt und von Sometimes You herausgebracht, die mir auch dankenswerterweise eine kostenfreie Testversion des Spiels zur Verfügung gestellt haben, die am 09.10. für PS4, XBox One und Nintendo Switch, über die dazugehörigen Marktplätze erscheint. Einen Einfluss hat das allerdings nicht auf mein Review.

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Insgesamt 80 Levels umfasst der arcadige Shooter, der sich an Genregrößen vieler namhafter Space-Shooter orientiert. Doch entgegen der Vorlagen, die meist ohne namhafte Story auskamen gibt es ein „Stellatum“ nicht nur in regelmäßigen Abständen zwischen den Levels Cutscenes, sondern auch eine Geschichte. Die ist zwar gerade am Anfang nicht besonders originell, da sie im Grunde den Plot von „Armageddon“ abzüglich der Ölbohr-Spezialisten recycled, doch entwickelt sich dann doch von dort aus interessant und wendungsreich weiter.

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Dabei scrollen die Level vertical und wir sehen unser Raumschiff, dass wir frei durch den Weltraum manövrieren. Wir müssen uns dabei im turorial dem die Erde bedrohenden Asteroiden widmen, doch in kürzester Zeit kämpfen wir gegen feindliche Raumschiffe, Raumstationen, weitere Asteroiden und einige ziemlich abgefahrene Bosse. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht besonders originell klingen mag so hat das Spiel noch ein Ass im Ärmel und geizt zusätzlich auch nicht mit tollen Effekten. Und das besagte Ass kann sich auch wirklich sehen lassen, denn wir können alle Elemente unseres Raumschiffs optimieren, austauschen und so sowohl Primär-, Sekundärwaffen, unterschiedliche Antriebe, Schutzmechanismen und weitere Elemente ersetzen. Also so ähnlich, wie bei „Starlink – Battle for Atlas“, wo man auch unterschiedliche Raumschiffe miteinander kombinieren kann, nur noch sehr viel umfangreicher. Wollen wir einen Fokus auf Feuerkraft, ist das kein Problem. Die Liste der Optionen ist unfassbar groß und auf Grund der 8 Slots für hunderte von Erweiterungen sind die Kombinationsmöglichkeiten schier unendlich.

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Das macht alleine schon eine Menge Spaß, auch wenn es am Anfang etwas Trial & Error mit sich bringt, da man nur sehr wenige Add-Ons für sein Schiff hat und unterschiedliche Kombinationen ausprobieren muss, bis man ein Loadout gefunden hat, das zum eigenen Spielstil passt. Doch ist diese Hürde genommen kann man sich darauf konzentrieren das eigene Spiel zu perfektionieren. Und da das Spielen mit Freunden oft mehr Spaß macht kann man das Spiel im Co-Op mit bis zu drei weiteren Mitspielern zusammen spielen, was sogar im Couch Co-Op funktioniert.

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Wer einen neuen Take von klassischen Smups erleben möchte muss nicht weiter suchen, denn „Stellatum“ ist die Antwort auf dieses Begehr. Die zusätzlichen Elemente, wie die Optimierungen der Raumschiffe uns die schier riesige Anzahl von Levels, die sogar mit einer Geschichte verbinden sind, begeistern obendrauf. Abgerundet wird das Erlebnis durch eine verdammt schnelle und stabile Framerate und eine Recht schicke Grafik runden das Gesamtbild ab. Das Spiel ist ab dem 09. Oktober 2019 zum Preis von voraussichtlich 14,99€ erhältlich.

NB@07.10.2019

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