PS4 Review: „Tower of Dragonasia“ #Towerofdragonasia

Es gibt mittlerweile viele Spiele mit überaus leichter Trophäenliste und sogar Firmen, die Ratalaika Games, die ihre komplette Veröffentlichungsstrategie darauf aufbauen, dass sie kleine Spiele vom PC auf diverse Konsolen portieren, sie mit einer überaus leichten Trophäenliste ausstatten und zu einem günstigen Preis verkaufen. Das ist ein bisschen so wie die Artikel an der Kasse im Supermarkt, die zu Spontankäufen verleiten sollen, denn für einen kleinen Betrag nimmt man das dann eben mal mit. Bei Ratalaika ist es ähnlich, denn auch wenn die Spiele nur eine kurzzeitige Unterhaltung bieten, nimmt man sie eben einfach mal mit… – Doch so etwas wie beim Spiel „Tower of Dragonasia“ ist mir selten untergekommen, denn Gerüchten zu Folge soll man in diesem Spiel durch den Einsatz eines Debug-Menüs und ein paar kleine weitere Aktionen alle Trophäen innerhalb von unter 5 Minuten freischalten. – Und da ich noch ein paar Euro Guthaben in meinem PSN-Konto hatte und auch dieses Spiel, obwohl nicht von Ratalaika Games, zu einem überaus günstigen Preis zu haben war, habe ich es mal mitgenommen, um den Test aufs Exempel zu machen.

Fangen wir aber erst einmal mit dem Spiel an sich an, denn auch das ist an sich schon interessant. Wir haben dabei die Auswahl aus insgesamt fünf unterschiedlichen Drachen, die wir spielen können, wobei zu Beginn lediglich ein Drache verfügbar ist und der Rest erst im Spielverlauf freigeschaltet wird. Von diesen Drachen hat jeder seine eigenen Fähigkeiten, die sich in Kraft, Geschwindigkeit und Feuerenergie klassifizieren. Und diese unterschiedlichen Stats kommen beim Spielprinzip zum Tragen, denn es handelt sich um ein Arena-Deathmatch, wie man es aus frühen Arcade-Titeln kennt. Jedes Level besteht aus nur einem Screen, der die Arena darstellt, darin befinden sich neben eine je nach Level variierende Anzahl von Gegnern und teilweise auch Gefahren, wie Stacheln, die für uns schnell tödlich sein können. Und es ist dann unsere Aufgabe alle Gegner auszuschalten, um am Ende als einziger übrig zu bleiben. Und das ist an sich gar nicht so einfach, denn mit einem Gegnertreffer segnen wir selbst das Zeitliche. Daher müssen wir unsere verfügbaren Ressourcen, wie die Anzahl der Feuerstöße, die wir als Projektil verschießen können, aber auch die Arena für unsere Zwecke einsetzen. Neben den Gefahren, in die wir Gegner reindrängen können, können wir auch die Tatsache Ausnutzen, dass die Arena nur aus einem Screen besteht, aber über keine seitliche Begrenzung verfügt, denn wenn wir von einer Seite den Screen verlassen, kommen wir an der anderen Seite wieder herein. Das kennt man unter anderem aus frühen Arcade-Titeln, wie dem ursprünglichen „Mario Bros.“ (also bevor die Reihe mit „Super Mario Bros.“ zu einem Sidescroller wurde) oder auch „Ice Climber“. Dabei gibt es im Spiel insgesamt 35 Levels, deren Schwierigkeitsgrad kontinuierlich ansteigt, wobei die letzten fünf Levels allerdings als Bonus fungieren, in denen wir gegen die fünf Protagonisten im one on one antreten können.

Eine wirkliche Story gibt es dabei zwar nicht, aber das ist an sich auch gar nicht so schlimm, da die Arcade-Matches auch so unterhalten, da sie schnell ablaufen und immer wieder neue Herausforderungen und kleinere Rätzel einführen, die man überwinden muss, um alle Gegner auszuschalten. Es ist zwar dadurch kein Spiel, das ewig unterhält, da auch die unterschiedlichen Drachen nur bedingt einen Unterschied in den Levels machen, doch für einmal durchspielen oder gelegentlich mal ein paar Levels ist es wirklich solide Unterhaltung, die zwar optisch mehr an ein Flash-Game erinnert und wenig Variation bietet, aber für den Preis von regulären 3,99 USD im amerikanischen PSN vollkommen in Ordnung geht. Im deutschen Store ist das Spiel bislang noch nicht gelistet, wird aber wahrscheinlich zeitnah folgen.

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Grund des Artikels, den Trophäen, die man fast alle über da Debug-Menü freischalten kann. Und ich kann gleich eins vorwegnehmen: Ja, es funktioniert wirklich und ist denkbar einfach. Um dieses geheime Menü aufzurufen reicht es im Hauptmenü, den berühmten Konami-Code über den Controller einzugeben. Dieser lautet: oben, oben, unten, unten, links, rechts, links, rechts, O, X

Konami Code

Unmittelbar nach Eingabe der letzten Taste öffnet sich das Debug-Menü. Ein solches Menü wird eigentlich von der Entwicklung benutzt, um bestimmte Szenarien zu testen und findet seinen Weg normalerweise nicht in die fertige Version eines Spiels. Hier hat man aber auf die Entfernung des Menüs verzichtet und kann so mit wenigen Klicks alle Charaktere und alle Level freischalten, den Status der Level auf abgeschlossen ändern und sogar die internen Zähler zu den besiegten Gegnern manuell hochsetzen, was fast alle Trophäen freischaltet, die dann nacheinander anfangen aufzublinken. Danach fehlen nur noch ein paar kleine weitere Trophäen, wie zum Beispiel einmal sterben, die man noch zusätzlich „verdienen“ muss. Insgesamt bietet das Spiel satte 60 Trophäen (52 x Bronze, 6 x Silber, 1 x Gold, 1 x Platin), die so in weniger als 5 Minuten freigeschaltet sind. Die genaue Anleitung, die ich verwendet habe, verlinke ich euch hier:

Insgesamt muss man natürlich sagen, dass das einfache freischalten der Trophäen zwar wenig rühmlich, aber dennoch vollkommen legal ist, da man nicht mit irgendwelchen externen Trainern oder Cheats arbeitet, sondern rein verwendet, was das Spiel bereithält. Ich empfehle dennoch dem Spiel auch abseits der Trophäen auf jeden Fall mal eine Chance zu geben, denn zumindest für ein paar gelegentliche Matches macht es durchaus Spaß. Einzig ein Mehrspielermodus wäre auch noch ganz witzig gewesen, ist aber leider nicht vorhanden und so ist man leider schnell an einer Stelle, wo es leider nichts neues mehr zu entdecken gibt, da auch die unterschiedlichen Drachen nur marginale Unterschiede innerhalb der Levels machen.

Entwickler:      Otterrific Games

Publisher:        Otterrific Games

Erhältlich auf: PS4

NB@28.01.2020

——— Hinweise & Disclaimer: ———

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Die verwendeten  Bilder und/oder Screenshots wurden, wenn nicht anders angegeben, vom Autor selbst erstellt und dienen zur Unterstützung des Berichtes. Das Copyright an der dargestellten Sache, bzw. dem Spiel bleibt davon selbstverständlich unberührt und verbleibt beim ursprünglichen Rechteinhaber.

 

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