Gerade, wenn man seine Switch hauptsächlich stationär am TV und mit mehreren Spielern verwendet hat man mitunter ein Problem: Es können immer nur zwei Joy Cons simultan geladen werden, indem man sie an den portablen Teil der Konsole einsteckt. Und hier findet das Laden dann auch nur statt, wenn die Konsole eingeschaltet ist. Aber in den Weiten des Internets gibt es dazu natürlich eine immens große Auswahl an kleinen Helfern, von denen ich mir nach langem hin und her mal einen geschafft habe.

 

Für gewöhnlich sind diese Ladestationen von Drittherstellern aus recht billig-aussehenden Plastik gefertigt, doch ich bin durch Zufall auf eine Ladestation gestoßen, die aus Metall, um genauer zu sein aus gebürstetem Aluminium, gefertigt ist: Der „4 in 1 aluminium alloy charger stand for N-Switch Joy Cons“ vom chinesischen Hersteller von Elektronik-Accessoires Mimd. – Klar hätte man vielleicht einen etwas kürzeren Namen finden können, doch man wollte wahrscheinlich (fast) alle Eigenschaften direkt in den Titel packen, damit man bei jedem einzelnen Wort des Titels in den Suchanfragen bei Onlineshops auftaucht, was wir nun einfach mal dahin gestellt lassen. Aber im Grunde hätte man den Titel dann sogar noch länger machen müssen, indem man „with LED-indicator and seperate USB charger port“ noch dazu packt… – Könnte also ein Tipp für die Marketingabteilung sein 😉

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Im Lieferumfang befindet sich neben der Ladestation noch ein USB-Netzkabel, was sich wahlweise direkt an die Dockingstation der Switch oder mittels einem Steckdosenadapter natürlich auch an jede normale Steckdose anschließen lässt. Ein Adapter befindet sich allerdings nicht im Lieferumfang. Weiter befindet sich keine gedruckte Anleitung im herkömmlichen Sinne im Lieferumfang, denn die notwendigen Informationen sind auf dem Karton aufgedruckt. Allerdings muss man hier auch der Vollständigkeit halber erwähnen, dass die Dockingstation im Grunde selbsterklärend ist: Das Stromkabel kann lediglich an einen Port eingesteckt und sonst gibt es nur die Ladeschlitten für die Joy Cons und eine zusätzlichen USB Anschluss, den man unter anderem zum Laden des Pro-Controllers verwenden kann.

 

Die Verarbeitung ist an sich gut, obgleich meine Version sowohl an der Bodenplatte im Metall, wie auch an der Plastikpberseite jeweils einen kleinen Fehler aufweist, der wahrscheinlich im Transport passiert ist. Das ist wahrscheinlich dadurch hervorgerufen, da es keine schützende Innenverpackung gibt und die Einzelteile lose in der Kartonverpackung sind. Mir persönlich macht das nichts aus, da es nicht wirklich auffällt, wenn die Ladestation im Regal steht, aber dennoch der Hinweis für alle, denen so etwas mehr ausmacht. Sieht man davon ab ist die Verarbeitung wirklich gut, das Metall wirkt sehr hochwertig und ist daher meiner Meinung nach einer Ladestation aus Plastik vorzuziehen, zumal sie recht wenig Platz benötigt und sich auch dem äußeren Erscheinungsbild gut neben dem Dock der Konsole macht.

 

Standardgemäß leuchten die Status-LEDs auf der Oberseite, die vom Aussehen her einem Joy Con nachempfunden sind „blau“. Wenn ein nicht vollständig geladener Joy Con eingesteckt wird springt die LED auf „rot“ und wechselt erst nach dem vollständigen Laden wieder auf „blau“ zurück, was für uns heißt, dass wir den Joy Con abziehen können. Gleichzeitig können vier Joy Cons unabhängig voneinander geladen werden, die genau wie bei der Konsole in einen Führungsschlitten eingesteckt werden und damit sicher in der Ladestation sitzen. Lediglich für die zusätzlichen USB-Port, der mit 5V und 2A arbeitet, gibt es keine Ladeanzeige am Gerät. Hier muss man die Ladestandanzeige des angeschlossenen Gerätes im Auge behalten.

 

Ich habe den Kauf der Ladestation nicht bereut und kann sie jedem empfehlen, der eine Alternative zum Plastikprodukt sucht. Sie ist in drei unterschiedlichen Farben (grau, silber und rosé) verfügbar, wobei ich das graue Modell verwende.

 

NB@25.03.2019

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