PS4 Review: „Foxyland“ #foxyland

„FoxyLand“ das neueste Spiel von Ratalaika Games mag zwar einen etwas zweideutigen Titel haben, doch dahinter verbirgt sich ein zumindest auf den ersten Blick ganz ansprechendes Spiel. Ob es auch auf den zweiten Blick überzeuge kann, oder ob es sich nur ein einen Cash Grab für die Trophäenliste handelt, findet ihr in meinem Review heraus. Denn leider hat die Qualität der Spiele in letzter Zeit nicht immer überzeugt und das obwohl ich normalerweise eine recht hohe Toleranzgrenze für schlechte Spiele habe… – Das Spiel wurde von Bug-Studio entwickelt und von Ratalaika Games für PS4, PS Vita, Xbox One und Nintendo Switch veröffentlicht. Dabei ist die Version auf den Sony-Plattformen in gewohnter Form Cross-Buy, wir bekommen also die Spiele für beide Plattformen zum Preis von einer.

Der Titel geht dabei zurück auf die Hauptfigur, die von einem Cartoon-Fuchs verkörpert wird. In der Introsequenz sind wir Zeuge von der Entführung von Frau Fuchs, weswegen sich der Fuchs auf den Weg macht sie zurückzuholen. Mehr Story gibt es nicht im Spiel, was man aber dem Spiel per se eigentlich nicht zum Nachteil auslegen darf, da es einer der ältesten Motive in der Geschichte der Videospiele ist und auch heute zum Beispiel noch in fast jedem Mario-Spiel in der einen oder anderen Form Anwendung findet. – Dabei präsentiert sich das Spiel als 2D-Plattformer im liebevollen Pixelgewandt, indem wir den Fuchs durch insgesamt 36 Story-, sowie 3 Bonus-Level mit Halloween-Theme, steuern. Allerdings unterscheidet sich dabei das allgemeine Spielprinzip von Mario und Co, da es nicht ausreichend ist das Ende des Levels zu erreichen, sondern wir zusätzlich den Ausgang noch freischalten müssen. Dazu müssen wir im Level eine vorgegebene Anzahl von Edelsteinen einsammeln. Ohne ist es nicht möglich das Level abzuschließen, was in späteren Levels leider etwas frustrierend werden kann, da man sich mitunter in Sackgassen manövrieren kann, was uns das Spiel leider nicht mitteilt. Zwar ist es möglich das Level jederzeit neu zu starten, doch dazu muss man leider erst herausfinden, dass es aus irgendeinem Grund nicht mehr weitergeht…

In der ersten Levels beginnt das noch relativ einfach mit kleinen Plattformer-Passagen, doch mit steigender Levelzahl kommen unterschiedliche Gegnertypen, kompliziertere Schalter-Rätsel oder sogar selbst-scrollende Stachelwände dazu, die das Spielprinzip auflockern und mich in Kombination mit der allgemeinen Ausrichtung des Spieles und den kleinen Rätzeln irgendwie an „Rick Dangerous“ vom Amiga 500 erinnert haben. Neben den Diamanten, die obligatorisch sind, um das Level zu beenden, findet man in den Levels noch Kirschen, an denen eine Sternebewertung pro Level gemessen wird und die als in-Game-Währung des Spiels fungieren. Mit ihnen kann man Accessoires für unseren namenlosen Fuchs kaufen, was allerdings vollkommen optional ist. Die Implementierung ist insoweit auch etwas merkwürdig umgesetzt, da die Gegenstände, die eine rein optische Veränderung mit sich bringen ein Glücksspiel sind, denn wir sehen nicht, um was es sich bei einem Item handelt, bevor wir es kaufen. Für die Platin reicht es aber auch schon ein einziges Item freizuschalten, was ohne wirkliche Anstrengungen für jeden umsetzbar sein sollte. Gleiches gilt auch für den Rest der Trophäen, denn um diese und die Platin freizuschalten muss man lediglich 20 der Levels beenden und noch nicht einmal das Spiel durchspielen. Insgesamt gibt es im Spiel 15 Trophäen (2 x Bronze, 1 x Silber, 11 x Gold, 1 x Platin) zu verdienen, die auf den Sony-Plattformen in zwei separaten, wenn auch inhaltlich identischen Listen zur Verfügung stehen und in weniger als einer Stunde verdient sein sollten.

Insgesamt hatte ich während meinem Weg zur Platin zwar Spaß mit dem Spiel, doch man hätte um einiges mehr daraus machen können. So hätte man die Accessoires beispielsweise an zusätzliche Fähigkeiten koppeln, die Levels etwas weitläufiger gestalten, oder Bereiche schaffen können, die man nur mit bestimmten Fähigkeiten erreicht, damit es auch nach dem Beenden eines Levels einen Wiederspielwert gibt, der so leider kaum gegeben ist. Man hat lediglich die Option seine Bewertung der Levels zu verbessern, was uns lediglich hilft mehr in-Game-Währung zu verdienen, die wir wiederum in neue Items investieren können… Ebenso hat mir nachdem in den ersten Levels alle Gameplay-Mechaniken eingeführt wurden, etwas die Variation gefehlt, denn Bosse oder ähnliches sucht man leider vergebens. Für einen günstigen Preis kann man das Spiel durchaus Mal mitnehmen, doch man sollte keinesfalls zu viel erwarten. Dennoch ist das Spiel um einiges besser, als andere aktuelle Spiele des Publishers und auch wenn man es wahrscheinlich hauptsächlich wegen der Trophäen spielen wird, so macht es dabei wenigstens Spaß…

Entwickler:         Bug-Studio

Publisher:           Ratalaika Games

Erhältlich auf:    PS4, PS Vita, Xbox One, Nintendo Switch

NB@16.12.2019

——— Hinweise & Disclaimer: ———

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Die verwendeten  Bilder und/oder Screenshots wurden, wenn nicht anders angegeben, vom Autor selbst erstellt und dienen zur Unterstützung des Berichtes. Das Copyright an der dargestellten Sache, bzw. dem Spiel bleibt davon selbstverständlich unberührt und verbleibt beim ursprünglichen Rechteinhaber.

 

 

 

2 Gedanken zu “PS4 Review: „Foxyland“ #foxyland

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