PS4/PS5 Review: „6 Souls“ #6Souls #LeichtePlatin

Irgendwas kam mir gleich zum Beginn von „6 Souls“ sehr bekannt vor, doch erst als ich laß, dass das Spiel von Entwickler Bug-Studio stammt, die mit „Foxyland„, „Foxyland 2“ und „One Escape“ einige der besseren Spiele im Katalog von Ratalaika Games herausgebracht haben. Und diese Einflüsse merkt man stark, denn auch wenn „6 Souls“ zunächst aussieht, wie ein normaler Plattformer, so enthält er einige Mechanikern, die das Spielprinzip erweitern.

Die Hauptfigur ist der junge Abenteurer Jack, der begleitet von seinem Hund Butch, der sich aber die meiste Zeit in Jack’s Rucksack versteckt, ein  verlassenes Schloss erkunden möchte, um ein paar Schätze abzustauben. Doch so verlassen, wie das Schloss anfänglich aussieht, ist es gar nicht. Denn etwas böses hat sich hier abgespielt und seitdem wird es von Monstern heimgesucht. Ein böser Zauberer hat alle Bewohner umgebracht und ihre Seelen in Kristalle gesperrt und Jack ist der einzige, der ihre Seelen befreien und den finsteren Machenschaften ein Ende setzen kann… So ist zwar nicht besonders viel Fleisch an der Story, aber sie wird unterhaltsam erzählt und wartet sogar mit animierten Zwischensequenzen auf, was bei dieser Art von „kleinen Spielen“ eher eine Seltenheit ist.

So kämpfen und springen wir uns durch 8 Welten mit wiederum 8 Levels pro Welt und einem Boss am Ende. Jack beherrscht am Anfang neben rudimentären Kampftechniken auch Sprung- und Kletterfähigkeiten. So kann er sich an Vorsprüngen festhalten und hochklettern, was allerdings nicht unbegrenzt möglich ist, sondern durch eine Ausdauerleiste begrenzt wird. Verlässt ihn die Kraft, stürzt er in die Tiefe und so muss man das mit berücksichtigen. Weiter gibt es auch Bereiche, wo Jack nicht alleine weiterkommt und Butch ihm aushelfen muss. Butch kann durch enge Durchgänge klettern und beherrscht einen Doppelsprung, der es ihm erlaubt höher gelegene Ebenen zu erreichen.

Entsprechend der unterschiedlichen Fähigkeiten sind die Levels mit vielen kleinen Hindernissen und Rätseln gespickt, die es zu überwinden gilt, um zum nächsten Level vorzudringen. Die Levels beginnen dabei recht simpel, werden aber mit der Zeit immer anspruchsvoller und erfordern oftmals die perfekte Verkettung unterschiedlicher Fähigkeiten. Das wird besonders deutlich, wenn über befreite Seelen neue Fähigkeiten dazukommen. Denn nach jedem besiegten Boss und der dadurch befreiten Seele, bekommen wir übermenschliche Fähigkeiten, wie einen Dash dazu, der das Spielprinzip auf den Kopf stellt…

Auch wenn wir gegen Ende des Spiels einige Fähigkeiten im Gepäck haben, ist die Steuerung dennoch eingängig und geht leicht von der Hand.  Einzig der Dash, der in alle acht Diagonalen funktioniert und später auch mehrfach aneinander gereiht werden muss, ist überaus sensibel, so dass es schnell passiert, dass man in die falsche Richtung fliegt, was meist den sicheren Tod und den Neustart des Levels zur Folge hat. Das lässt sich zwar mit etwas Übung in den Griff bekommen, kann aber anfänglich nerven. Ähnlich verhält es sich mit den Bossen. Wenn man sie durchschaut hat, sind sie absolut leicht zu besiegen, doch das wird wahrscheinlich ein paar Versuche brauchen, um alle Bewegungsmuster zu sehen.

Zugegebenermaßen ist keines der Elemente im Spiel wirklich neu, doch die Kombination einzelner Versatzstücke und die allgemeine Präsentation passen einfach gut zusammen. Waren die Foxyland-Spiele in den meisten Fällen etwas zu kindisch und „One Escape“ auf der anderen Seite stellenweise zu verkopft, hält das Spiel die Waage zwischen beiden Extremen. Gerade im niedrigen Preissegment und den Spielen mit überaus leichter Trophäenliste gibt es sehr viel schlechte Spiele und so ist es erfrischend, wenn ein Spiel so gut unterhält, wie es „6 Souls“ tut. Für die Platin reicht es zwar die ersten zwei Welten abzuschließen, um die 14 Trophäen (0 x Bronze, 2 x Silber, 11 x Gold, 1 x. Platin) frei zu schalten, was in etwa 30-60 Minuten dauert, doch es lohnt sich das Spiel weiter zu spielen. Und das lässt sich nicht über jedes andere Spiel dieser Art behaupten…

Entwickler: Bug-Studio

Publisher: Ratalaika Games

Erhältlich auf: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Nintendo Switch

NB@07.01.2022

—Hinweise & Disclaimer—

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Die verwendeten  Bilder und/oder Screenshots wurden, wenn nicht anders angegeben, vom Autor selbst erstellt und dienen zur Unterstützung des Berichtes. Das Copyright an der dargestellten Sache, bzw. dem Spiel bleibt davon selbstverständlich unberührt und verbleibt beim ursprünglichen Rechteinhaber.

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