Da Halloween buchstäblich schon direkt vor der Tür steht ist das der passende Aufhänger, um mal wieder ein gruseligeres Spiel auszupacken und ich habe dazu mal wieder tief in die Retro-Truhe gegriffen und diesmal „Friday the 13th“ für das Nintendo Entertainment System (NES) herausgezogen. Das Spiel hat vor einigen Jahren durch James Rolfe, den Angry Video Game Nerd und dessen abgrundtiefen Hass zu den Spielen von LJN eine gewisse Berühmtheit erlangt, was für mich damals auch der Anlass war, mir das Spiel mal zu besorgen und etwas genauer anzusehen. Denn wie leider zu viele NES-Spiele, wie zum Beispiel auch „A Nightmare on Elm Street“, dem ich auch schon ein Review gewidmet hatte, ist es in nie in Europa erschienen und blieb uns daher vorenthalten. – Einige, die die Folge des Nerd dazu gesehen haben mögen denken, dass das eine Fügung des Schicksals war, aber entgegen der populären Meinung mag ich das Spiel wirklich. Das einzige Problem ist, dass die meisten Leute entweder mit falschen Erwartungen an die Sache rangehen oder sich nicht genug mit dem Spiel (und dem dazugehörigen Handbuch) beschäftigen, denn es ist um einiges mehr, als es am Anfang scheinen mag…

Das Spiel wurde zwar von LJN herausgebracht, doch entwickelt und programmiert wurde es von jemand anderem, da es sich bei LJN um einen reinen Publisher von Spielen und kein Entwicklerstudio handelte. So steckte hinter „A Nightmare on Elm Street“ bekanntlich das sehr renommierte Entwicklerstudio Rare und hinter „Friday the 13th“ kein geringerer als das japanische Studio Atlus, die unter anderem hinter der Persona-Reihe oder dem abgedrehten Rollenspiel-Brawler-Hybrid „Dragon’s Crown“ stecken. Wenn man die Katalog von Atlus durchforstet wird deutlich, dass im Grunde alle Spiele des Entwicklers zumindest über Einflüsse von Rollenspielen verfügen und das könnte auch das Problem in der Rezeption von „Friday the 13th“ sein, denn was auf den ersten Blick aussieht, wie ein simples Jump n Run hat doch eine ganze Menge mehr Tiefgang und beinhalt auch frühe Einflüsse dieses Genres. Das merkt man allerdings nur, wenn man sich intensiver mit dem Spiel beschäftigt, denn hier gibt es unterschiedliche Lösungswege und sowohl die Wahl unserer Figur kann uns neue Wege öffnen oder gar andere verschließen. Zusätzlich gibt es unterschiedliche-starke Waffen und eine Vielzahl geheimer Items, die auch unsere  Fähigkeiten beeinflussen können.

Das Spiel erschien im Februar 1989 im Fahrwasser von „Friday the 13th VII: The New Blood“ der gerade in den Videotheken stand und sollte die Leute für das Kinorelease von „Friday the 13th VIII: Jason takes Manhatten“ das für die Jahresmitte geplant war, über Wasser halten. Ob das in Form eines Spieles für das NES, was damals vornehmlich eine Konsole für Kinder war der richtige Zug war, sei mal dahingestellt. Aber das ist eine generelles Problem bei Videospielen der damaligen Zeit, denn die Hauptzielgruppe war viel zu jung einen Film dazu zu sehen, aber man erwartete sich dennoch einen hohen Absatz der Videospiele. Und trotz dieser vermeintlichen Probleme fand das Spiel einen recht hohen Absatz, was sich auch heute noch auf dem Retro-Markt in USA wiederspiegelt, wo das Spiel auch heute, fast 30 Jahre nach der Veröffentlichung immer noch recht gut verfügbar und für Preise unter 10$ erhältlich ist.

Das Spiel hat eine recht simple Prämisse: Wir müssen überleben und Jason besiegen. – Dabei spielen stehen uns sechs unterschiedliche Teenager zur Verfügung, die im Camp Crystal Lake arbeiten. So schön das Sommerlager normalerweise ist, wird der Aufenthalt von Jason Voorhees, dem mit einer Hockeymaske maskierten Killer getrübt, der sowohl uns, wie auch den weiteren Kindern im Ferienlager nach dem Leben trachtet. Das Spiel spielt dabei über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Tagen verteilt und endet, wenn wir Jason an allen drei Tagen besiegen mit dem Sieg oder wenn Jason alle Kinder und/oder Spielfiguren getötet hat. Das Überleben ist dabei allerdings leichter gesagt, als getan, denn wir müssen unsere Spielfiguren mit Waffen und weiteren Hilfsmittel ausstatten, die im Camp versteckt sind und ihn davon abhalten den Kindern ein Haar zu krümmen…

Immer wieder wird die grafische Darstellung von Jason in diesem Spiel etwas kritisiert, was ich auch zu gewissem Maße nachvollziehen kann, denn immerhin wirkt sein Sprite, als würde er einen lila Trainingsanzug tragen, aber dennoch finde ich das Design des Charakters gelungen und Jason ist auch wirklich ein ernstzunehmender Gegner, da seine Angriffspattern dem Spieler alles abverlangen und Jason hat dabei um einiges mehr Screentime, als Freddy in „A Nightmare on Elm Street“ von Rare. Das Spiel an sich inhaltlich zu beschreiben ist dabei gar nicht so einfach, denn es besteht aus unterschiedlichen Screens, die jeweils auch unterschiedlich funktionieren, enthält jede Menge versteckte Elemente, Mechaniken, die das Spiel selbst (abseits des Handbuchs) nicht erzählt und wartet mit einem nicht-linearen und teilweise zufallsgenerierten Spielverlauf auf. Grob kann man das Spiel in drei unterschiedliche Abschnitte aufteilen:

Kartenansicht:

Dieser fungiert sowohl als Karte, aber auch als Charakterselektion. Wir neben der reinen Anzeige des Areals auch noch angezeigt, welche unserer Charaktere sich wo befinden, können durch den Besuch eine (kleinen) Hütte über diesen Screen zwischen den Charakteren wechseln und bekommen auch in Form von blinkenden Hütten angezeigt wo eine akute Gefahr durch einen Angriff von Jason besteht

Seitenansicht:

Diese Ansicht ist durch ihren Aufbau und Ablauf am identischsten mit anderen Spielen. Wir sehen unseren Charakter in bester Sidescroller-Manier steuern von wahlweise von links und rechts, können auftretende Gegner, wie Zombies, Fledermäuse, etc. mit einer ausgerüsteten Waffe bekämpfen und wahlweise auch Springen. Zusätzlich können wir unterschiedliche Abzweigungen der Wege nehmen und auch nach Lust und Laune Hütten an denen wir vorbeikommen betreten. Was hier sehr verwirrend ist, ist dass diese Stages, die von links nach rechts verlaufen sich mit den Wegen auf der Karte (die allerdings im Kreis verlaufen) decken. Links ist daher nicht gleich links, der Weg ist uns freigestellt und es kann passieren, dass wir unbewusst in die falsche Richtung laufen, wenn wir zu einem bestimmten Punkt wollen oder müssen. Das macht zwar in Verbindung mit der Übersichtskarte durchaus Sinn, sofern man diese Verknüpfung erkennt. Hier kann sich darüber hinaus auch ein Kampf mit Jason abspielen, sofern wir in nicht in einer Hütte bekämpfen. Hier läuft der Kampf in typischer Sidescroller-Manier ab. Jason rennt auf uns zu und versucht uns zu schlagen. Wir können über in drüber Springen und müssen versuchen ihn treffen. Wenn wir Jason genug Leben abgezogen haben, ist er besiegt und zieht sich zurück.

Innenansicht:

Über die Sidescroller-Passagen kommen wir immer wieder an unterschiedlichen Hütten vorbei. Dabei können wir alle davon betreten, unabhängig davon, ob es sich um eine kleine oder eine große Hütte handelt. Wenn wir Hütten betreten wechselt die Ansicht in einer 3D-Umbegbung des Inneren der Hütte. Wir können uns dann in vordefinierten Richtungen in der Hütte bewegen, was allerdings dadurch sehr verwirrend werden kann. Wir sehen dabei immer nur, was sich direkt vor uns befindet und ein Klick nach links dreht unseren Charakter um 90°, ein Klick nach rechts dreht ihn wieder um 90° nach rechts und wir stehen im Grunde wieder am gleichen Punkt wie vorher. In den Hütten befinden sich versteckte Items, von den kleinen Hütten aus können wir unseren Charakter wechseln und hier kann sich auch ein Kampf mit Jason abspielen. Entgegen des Kampfes in den Sidescroller-Abschnitten ist die Ansicht hier ähnlich wie bei „Punch-Out“ und wir müssen den Angriffen von Jason ausweichen, bevor wir selbst eine Lücke in seiner Deckung ausnutzen können, um ihn zu treffen. Das Ende eines Kampfes verläuft hier analog zu den Sidescroller-Abschnitten: Wenn wir Jason genug Leben abgezogen haben, ist er besiegt und zieht sich zurück. Weiter haben wir In den Hütten auch die Möglichkeit unsere Items zu verwenden oder mit anderen Charakteren zu tauschen, was wir über ein eingeblendetes und per Select-Taste aktiviertes Aktions-Menü steuern können.

Entgegen normaler Spiele erklärt uns das Spiel im Grunde gar nichts von den Mechaniken und den Möglichkeiten, sondern wirft uns direkt nach dem Start in die Charakterauswahl. Unsere sechs Teenager haben unterschiedliche Attribute und Fähigkeiten und einige sind schneller, können höher Springen oder mehr Treffer einstecken. Man sollte daher die Auswahl des Hauptcharakters wohl überlegen. Wir können zwar auch im Spielverlauf über die Hütten die Charaktere wechseln, aber wenn man am Anfang einen „falschen“ Charakter auswählt erschwert man sich den Einstieg ungemein und zusätzlich sind beim Wechsel des Charakters die gefundenen Waffen uns Items nur dem Charakter zugeordnet, mit dem wir sie gefunden haben. Nach der Wahl des Charakters werden wir ohne weitere Umschweife in das Spiel entlassen und bekommen nur den Hinweis, dass wir alle Feuerstellen anzünden sollen. Das kann man zwar machen, muss allerdings erst ein Feuerzeug finden, was man nur beim Erkunden der Spielwelt zufällig findet. Doch dennoch ist das Spiel hier irreführend, denn vom Anzünden der Feuerstellen hat man im Grunde nichts, weswegen die erste Amtshandlung sein sollte eine ordentliche Waffe zu finden. Von Haus aus haben wir nur einen kleinen Stein zum Werfen im Gepäck, der darüber hinaus auch noch in einem Halbkreis fliegt, sodass wir kaum etwas damit treffen, wenn wir uns nicht hinknien. Gegen Jason hat man damit aber auf keinen Fall eine Chance, weswegen man am besten umgehend die Spielwelt erkundet. Erst mit einer besseren Waffe kann man etwas ausrichten und der Spaß kann losgehen. Da das Spiel die meisten Fundstellen zufallsgeneriert erfordert das Spiel eine gewissen Hingabe und eine Bereitschaft zum freien erkunden, was die Spieler damals wahrscheinlich schlichtweg überfordert hat. Wann wir gegen Jason antreten ist ebenfalls zufallsgeneriert, denn Jason greift irgendwann die Hütten an, in denen sich die Kinder aufhalten. Zu diesem Zeitpunkt ertönt ein Alarm, der so genannte „Jason-Alarm“ und ein Countdown wird eingeblendet. Wir haben vor dort an zwei Minuten Zeit die angegriffene Kabine zu erreichen und gegen Jason zu kämpfen. Wenn wir es nicht schaffen tötet Jason automatisch einige Kinder. Da es initial nur 15 Kinder gibt und das Spiel endet, wenn alle Kinder tot sind, gilt es das auf jeden Fall zu vermeiden. Schaffen wir es hingegen rechtzeitig, können wir gegen Jason kämpfen und wenn wir das erfolgreich machen, ist Jason für diesen Tag besiegt und der nächste Tag beginnt. Schaffen wir es nicht sind eine Handvoll Kinder und wahrscheinlich unsere Spielfigur tot und wir müssen mit einer anderen Figur wieder losziehen, Waffen und Items erbeuten, um gewappnet zu sein, wenn Jason wieder angreift. Man könnte also sagen, dass die unterschiedlichen Spielfiguren als Leben fungieren. Mit jedem Tag wird Jason in seinen Angriffen aggressiver und schneller, weswegen ständig auf der Suche sind nach neuen (und besseren) Waffen und Items, die uns bei unserem Kampf helfen. Einige Waffen und Items, wie der Pullover von Jason’s Mutter sind an gewisse Aktionen (wie ein komplett optionaler Bosskampf gegen Jason’s tote Mutter) und Tage gebunden und lassen sich nur anhand von versteckten Notizen und Hinweisen, die wir während unserer Erkundungstouren finden, herausfinden, was das Erkunden auch nach einigen Spielstunden immer noch frisch hält. Heute gibt es viele Videos im Netz mit Strategien zum Spiel, aber wenn man diese ansieht beraubt man sich dem eigenen Erkunden, Ausprobieren und Rätzeln. – Dieses recht kryptische Gerüst und der anspruchsvolle Schwierigkeitsgrad (besonders ab dem zweiten Tag), sorgen dafür, dass das Spiel auf keinen Fall für jedermann ist. Aber wer Spaß am nicht-lineralen und von Erkunden getrieben Spielprinzip hat, hat hier auf jeden Fall seine Freude.

Insgesamt sollte jedem beim Lesen auch schon aufgefallen sein, dass das Spiel sehr vielschichtig ist. Das Spiel wäre daher geradezu prädestiniert für eine Nintendo Power-Sonderausgabe oder ein Strategy Guide gewesen, das es aber nie gab, bis heute. Chris McDonald hat mit Triple Zero Films ein umfassendes Handbuch, bzw. Guide geschaffen, dass neben einer genauen Beschreibung auch diverse Strategien und eine Fülle an Hintergrundinformationen zum Spiel beinhaltet. Und das Beste ist noch, dass dieser Guide komplett Gratis als Download gibt. Hier ist der Trailer dazu:

Und hier findet man den Download des fertigen Werks, das in seiner zweiten und erweiterten Auflage verfügbar ist. Das Buch ist wirklich toll und würde sich auch in einer Druckfassung wirklich gut machen. Es ist überwältigend mit wie viel Liebe zum Detail die Fans alles aufgearbeitet haben. Und es scheint einige Fans des Spiels zu geben, denn auch im Multiplayer-Game „Friday the 13th – The Game“ für PC, PS4 und Xbox One gibt es sogar eine Skin für Jason, die der Darstellung aus dem NES-Spiel nachempfunden wurde, komplett mit seinem lila Overall und der blauen Maske…

Technisch macht das Spiel eine gute Figur und wartet mit schönen Animationen und aufwendigen Sprites auf, auch wenn auffällt, dass alle Charaktere mehr oder minder gleich aussehen und nur anders eingefärbt wurden. Aber das ist durch die Limitierung des Speicherplatzes geschuldet, denn man hat die zur Verfügung stehenden Ressourcen lieber in andere Elemente gesteckt. Das fängt schon beim Eröffnungsbildschirm an, als ein Messer in die ikonische Hockeymaske sticht und damit gleich den Ton für das Spiel vorgibt: Hier werden keine Verluste gemacht, es handelt sich um ein erwachsenes Spiel, was sich auch im Game-Over-Screen wiederspiegelt, der einfach mal so den recht harten Schriftzug „You and your friends are dead – Game Over“ einblendet. Das ist etwas was sich die Spiele bis dahin nicht getraut haben und was Jahre später in ähnlicher Form mit „You are dead!“ in der Resident Evil-Reihe verwendet wurde. Das ist im Übrigen nicht die einzige Gemeinsamkeit zur beliebten Survival-Horror-Reihe von Capcom, denn viele bezeichnen „Friday the 13th“ für das NES als das erste Survival-Horror-Spiel, da sich der Spieler hier auch in einer feindlichen Umgebung wiederfindet und sein hauptsächliches Ziel einzig das reine Überleben ist.

Unser abgestecktes Areal, in dem wir ums Überleben kämpfen ist die komplette Umgebung des Camp Crystal Lake mit weitläufigen Wegen, unzähligen Hütten, Wäldern, einer Höhle, einem See und zusätzlichen versteckten Bereichen, wie zum Beispiel Jason’s Hütte, in der sich neben den besten Items auch der abgetrennte, aber dennoch sehr renitente Kopf von Jason’s Mutter, Pamela Voorhees befindet. Diese Areale unterscheiden sich allesamt ziemlich voneinander und das Spiel hat sogar einen Wechsel von Tag zu Nach implementiert, der die komplette Beleuchtung ändert. Besonders erwähnenswert sind die 3D-Areale, denn diese waren für die damalige Zeit überaus ambitioniert und auch wenn die Steuerung in diesen Abschnitten nach heutigen Gesichtspunkten natürlich nicht mehr zeitgemäß ist, so muss man ihr dennoch einiges an Respekt zollen. Auch der Soundtrack kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn das ikonische Theme aus den filmen, wahrscheinlich aus lizenzrechtlichen Gründen, nicht im Spiel enthalten ist. Aber dennoch wird hier ein sehr düsterer Soundtrack verwendet, der zeigt, dass man auch mit den technischen Limitierungen der 8-Bit-Konsole und dem stark begrenzten Speicherplatz durchaus ein rundes Gesamtpaket auf das Modul packen kann.

Für mich ist das Spiel eine wahre Perle, die mutig genug daherkommt sich von gängigen Konventionen zu lösen und ein etwas anderes Spielgefühl für die damalige Zeit zu liefern und hätte durch das nicht-lineare Vorgehen und die, bisher noch recht rudimentären, Rollenspielmechaniken, wie unterschiedliche Stärken und Schwächen der Spielfiguren und der auszurüstenden Waffen und Items, ein sehr interessantes und ambitioniertes Spiel abgeliefert. Das Spiel nimmt das Ausgangsmaterial ernst und implementiert viele Elemente, abseits des reinen Settings und des Antagonisten, in das Spiel. Besonders der optionale Bosskampf gegen Jason’s Mutter ist dabei ein wahres Highlight, da dieser eine interessante Umsetzung des Finales aus „Friday the 13th – Part 2“ darstellt, in dem man, ähnlich wie im Film ein spezielles Item in Form von eines Pullovers davontragen kann, der zur Abwehr gegen Jason genutzt werden kann. Zweifelsfrei hat das Spiel auch seine Schwächen und etwas mehr Erklärung hätte, besonders für junge Spieler, bestimmt nicht geschadet. Auch würde man in Retrospektive die Aufteilung in drei Tage im Spiel, die sich lediglich durch einen stärkeren Jason unterscheiden, als Form der künstlichen Verlängerung von Spielzeit verbuchen. Denn dafür unterscheiden sich die Tage im Grunde zu wenig, was man leicht hätte umgehen können, wenn an Folgetagen mehr Veränderungen (andere Gegner, etc.) auftreten würden, was aber wahrscheinlich auf Grund der systemseitigen Limitierungen nicht möglich war. Dennoch kann ich das Spiel jedem ans Herz legen, der noch ein NES zu Hause hat und sich von einem etwas anderen Ansatz nicht abschrecken lässt. Mit dem umfangreichen kostenfreien Guide zum Spiel hat man heute eindeutig bessere Möglichkeiten einen guten Einstieg zu finden und die Reise ins Camp Crystal Lake zu überleben…

NB@29.10.2018