Wie bereits in meinem Review zu „Bird Game +“ angekündigt habe ich mich in den aktuellen Sales mit einigen der aktuellen Spiele von Ratalaika Games eingedeckt, über die ich euch nun nach und nach berichten werde. Der zweie, aber keinesfalls letzte Streich, ist „Iron Snout“. Das Spiel wurde SnoutUp entwickelt und für die Konsolenumsetzung auf PS4, PS Vita, Xbox One und Nintendo Switch durch Ratalaika Games portiert.

 

Das Spiel kommt neben einer überaus leichten Trophäenliste, auf die ich wie gewöhnlich gegen Ende des Berichtes eingehen werde, auch wieder mit dem für die Veröffentlichung auf Sony-Plattformen charakteristischen Cross-Buy im Gepäck: Wer die PS4-Version kauft bekommt also die PS Vita-Version gratis on Top und umgekehrt natürlich auch.

 

Bei „Iron Snout“ handelt es sich um die Antwort auf die Frage, was wäre wenn ein Schwein aus dem Kindermärchen à la „3 Kleine Schweinchen“ für sich selbst beschließt, dass es genug von der Bedrohung durch Wölfe hat und kurzerhand zurückschlägt. Wobei das noch längt nicht alles ist, denn neben Schlägen finden auch Tritte und jede Menge Waffen in einem überaus simplen, aber spaßigen Spiel mit Suchtfaktor ihren Platz. Wir spielen „Iron Snout“, den Michael Douglas aus „Falling Down“ unter den Schweinen, der beschließt, dass er genug hat. Dabei funktioniert das Spiel als eine Art Endless-Runner, ohne Rennen und dafür mit Prügeln, einen „Endless-Prügler“ quasi. Wir stehen in der Bildschirmmitte und können uns nur durch Schläge, Tritte, Sprünge oder Kombinationen aus den Möglichen Interaktionsmöglichkeiten bewegen. Von allen Seiten kommen unterschiedliche Gegner auf uns zu und mir müssen sie abwehren, bevor sie uns bekommen. Dabei teilt sich das Spiel in drei unterschiedliche Stages mit unterschiedlichen Gegnertypen auf. Beginnt das Spiel im ersten Level noch recht klassisch mit einer Waldszene, so kämpfen wir bereits im zweiten Level in der Stadt und bekommen es unter anderem mit einer Wolf-Miley Cryus samt „Wrecking Ball“ zu tun oder kämpfen im dritten Level auf einem Piratenschiff gegen unterschiedliche Wolf-Piraten. Neben den normalen Angriffen können wir auch noch mit einem gut-getimten Tastendruck von den Gegnern fallen gelassene Waffen aufsammeln und selbst für unseren nächsten Angriff verwenden. Da die meisten Waffen nur einmal verwendet werden können und sich je nach Waffe für Nah- oder Fernangriffe eignen verleiht das dem Spiel sogar eine gewisse taktische Komponente im Kampf gegen die Wölfe und die Jagd nach dem Highscore.

 

Wir haben neben dem klassischen Modus, bei dem wir so lange Spielen, bis unsere Energie aufgebraucht ist auch noch die Wahl weiterer Modus, wie einen Modus mit einer bestimmten Gegnerzahl, einen Modus, wo wir nur einen Treffer aushalten, oder auch den spaßigen 2-Spieler-Modus „Wolfieball“, bei dem wir einen Ball hin- und herwerfen müssen, um einen Schalter zu betätigen, während beide nebenbei auch von Wölfen angegriffen werden. Wer am Ende mehr Punkte hat gewinnt.

 

Entgegen anderer Spiele von Ratailaka Games ist das Spiel dieses Mal nicht in Retro-Pixelgrafik, sondern in einer stilisierten Comicgrafik und bietet liebevolle, lustige und verdammt blutige Animationen des Geschehens. Von der technischen Seite gibt es an sich nichts zu meckern. Das Spiel läuft auch bei hektischen Szenen flüssig und die Musik, wenn an sich auch wenig dominant untermalt das Spielgeschehen wirklich gut. Einzig einmal hatte ich einen unschönen Absturz, den ich bisher noch in keiner Form bei einem anderen Spiel hatte. Aber nach einem Neustart des Spiels war alles wieder ok und entgegen meiner Erfahrung mit „The Lego Movie 2 – Videogame“ war mein Speicherstand auch noch unbeschadet…

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Für Trophäenjäger, besonders auf Sony’s Konsolen ist das Spiel ein gefundenes Fressen, da es im Cross-Buy für PS4 und PS Vita erhältlich ist und mit zwei separaten, aber inhaltlich identischen Trophäenlisten à 16 Trophäen (0 x Bronze, 5 x Silber, 10 x Gold, 1 x Platin) daherkommt, die sich in unter einer Stunde verdienen lassen. Insgesamt macht das Spiel wirklich viel Spaß, obgleich es auch, wenn man von der Highscore-Jagd absieht, relalativ wenig Wiederspielwert gibt, wenn man alle Trophäen verdient hat. Denn neben den drei Stages, die man natürlich beliebig oft wiederholen kann gibt es nur noch in Form von unterschiedlichen Kostümen, die man allerdings erst freischalten muss etwas Abwechslung. Diese beeinflussen in keiner Weise das Spielgeschehen, doch bieten zumindest optisch etwas Neues. Dennoch ist das Spiel für seine regulären 4,99€ schon zu empfehlen, wenn man mal etwas anderes haben möchte. Und da es sich momentan im Sale für 2,49€ befindet, der noch bis zum 27.06.2019 läuft, habe ich euch hier einen Direktlink eingefügt.

NB@20.06.2019

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