Längere Zeit war es ruhig um Sony und Kritiker haben schon gemutmaßt, dass Sony mit der PS5 mittlerweile sein Pulver verschossen hat, da in letzter Zeit wenig positive Information, also abseits von Problemen, Einstellungen von Projekten, usw. zu den hauseigenen Veröffentlichungen durchgesickert sind und die Veröffentlichung von „The Last of Us Part II Remastered“ auch für viele hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, obwohl es in meinen Augen ein schon herausragendes Spiel noch einen Tick besser gemacht hat.
All diesen Kritikern zum Trotz gab es gestern kurzfristig ein State of Play, das in knapp 40 Minuten kommende Veröffentlichungen in den Vordergrund rückte, von vielen Spielen mehr und vor allem neues Gameplay zeigte und letztendlich auch das ein oder andere bisher unbekannte Veröffentlichungsdatum bot. Wer die Show verpasst hat, dem habe ich sie nocheinmal verlinkt. Denn dieses Special wird keine 1:1 Nacherzählung, sondern fokussiert auf die Highlights.
Das erste große Highlight ist zweifelsfrei „Silent Hill 2 Remake“, das von den Horrorspezialisten von Bloober Team, den Entwicklern von „The Medium„, „Observer“ und der erfolgreichen Layers of Fear-Reihe und auch wenn es schon wieder einiges an Kritik am gezeigten gibt, auch wenn man nicht vergessen darf, dass es sich immer noch um Work in Process handelt, bin ich wahnsinnig gespannt darauf. Das Spiel soll nach momentaner Planung am 12. Oktober 2024 erscheinen soll. Und zur Einstimmung gibt es sogar ein zweites Silent Hill, „Silent Hill: The Short Message“, das ab sofort kostenfrei im PSN heruntergeladen werden kann. Ich verlinke euch das Spiel, das auf den ersten Blick stark an „P.T.“ erinnert, selbstverständlich hier. In Deutschland wird, begründet durch den deutschen Jugendschutz, eine PS+-Mitgliedschaft vorausgesetzt, um das Spiel zu beziehen. Im Ausland ist das nicht der Fall.
Ein weiteres Highlight war für mich der Auftritt von Hideo Kojima, dem Enfant Terrible der Spieleindustrie, der allein durch die Metal Gear-Reihe schon einen immensen Fußabdruck in der Popkultur geleistet hat. An seinem Spiel „Death Stranding“ scheiden sich nachwievor die Gesiter, aber für mich ist es ein absoluter Meilenstein, weswegen ich die neuen Informationen zu „Death Stranding 2: On the Beach“ verschlungen habe. Wir bekamen neben neuem Gameplay und neuen Charakteren auch Einblick in neue Gamplay-Elemente, so können wir mit Sam Porter Bridges nun sogar Surfen, Tauchen und Angeln, in wiefern sich das mit dem Transporter-Gameplay, das bisher wenig Unterschiede zum Erstling zeigt, zusammenfügt bleibt abzuwarten. Ich freue mich aber auf jeden Fall total auf das Spiel, zumal es allem Anschein nach auch ein Wiedersehen mit Troy Baker gibt und der das Spiel mehr Action zu beinhalten scheint.
Doch das war nicht alles von Kojima, denn es wurde bekanntgegeben, dass Kojima in Kooperation von Sony an einem neuen Espionage-Thriller, der die Grenzen zwischen Film und Videospiel sprengen soll, arbeitet. Das bisher unbetitelte Spiel hat allein von der Beschreibung starke Ähnlichkeit zu Metal Gear, auch wenn es selbstverständlich eine neue IP sein wird, da Konami die Lizenz an Metal Gear hält und nach der unschönen Trennung von Kojima bestimmt nicht einfach so herausgeben wird.
Es existierten schon länger Gerüchte, dass Sony an einem Remake zu „Until Dawn“, dem narrativen Horrorspiel, das seinerzeit von Supermassive Games entwickelt wurde und gleichzeitig die Blaupause für alle folgenden Spiele des Studios, sei es die „Hidden Agenda„, das ebenfalls für Sony entwickelt wurde, die The Dark Pictures Anthology-Reihe für Bandai Namco, oder auch „The Quarry„, das in Zusammenarbeit mit 2K erschienen ist. Das Remake, das anscheinend ohne Involvement von Supermassive Games entsteht, wird von der Pike auf neu entwickelt, inhaltlich erweitert und auch verändert, damit es auch für Veteranen spannend bleibt.
Fans der Bioshock-Reihe sollten sich „Judas“ markieren, denn das Spiel stammt von einem neuen Studio, das größtenteils aus ehemaligen Bioshock-Entwicklern besteht und soll ebenso eine Kombination aus schneller Action, fettem Gunplay, einer interessanten Spielwelt und spannenden Geschichte bieten. Und der aktuelle Trailer unterstreicht diese Aussage, denn alles was fehlen zu scheint, um ein Bioshock zu sein, ist anscheinend das Branding.
Selbstverständlich bekamen auch in Kürze erscheinende Spiele, wie „Helldivers 2“, das bereits kommende Woche erscheint und „Final Fantasy 7: Rebirth“ eine Bühne und wir bekamen neues Gameplay und weitere Informationen zur Veröffentlichung. Doch da die Spiele schon zum Greifen nah sind, würde ich stattdessen lieber versuchen in einem eigenen Review darüber zu berichten und gehe nicht inhaltlich auf das gezeigte ein.
Noch etwas weiter in der Zukunft sind „Rise of the Ronin“, das Samurai-Actionspiel im feudalen Japan, das von niemand geringerem als Team Ninja entwickelt wird, jedoch keine bloße Kopie von den eher mystischen Souls-Like-Actionspielen des Entwicklers, sei es „Wo Long: Fallen Dynasty“, oder auch die Nioh-Reihe, sondern erinnert mit seiner offenen Spielwelt und schneller Action eher an eine „Ghost of Tsushima“ gepaart mit „Sekiro: Shadows die Twice“. Das Spiel soll am 22. März 2024 exklusiv für PS5 erscheinen.
Und da totgesagte bekanntlich länger leben gab es sogar ein paar Ankündigungen für kommende PSVR2-Veröffentlichungen, gerade als viele gemutmaßt haben, dass Sony das zweite Headset für die virtuelle Realität genauso sang- und klanglos fallen lässt, wie den Vorgänger. Besonders hevorheben möchte ich dabei „Metro Awakening VR“ einen vollwertigen Ableger der erfolgreichen Metro-Reihe für VR, der bisher nicht nur absolut phänomenal aussieht, sondern mit seinen ekligen Monstern und der beklämmenden Atmospähe erschreckend anmutet.
Doch soviel zu meinen, bzw. unseren Highlights. Wie sieht es bei euch aus? – Habt ihr die Show live verfolgt? Was sind eure Highlighs und auf welches Spiel freut ihr euch persönlich am meisten, oder was hat euch vielleicht auch gar nicht gefallen? – Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!
NB@01.02.2024
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